Intel rechnet mit schwachem dritten Quartal
Schwacher Absatz in Europa
Intel gab gestern nach Börsenschluss eine Gewinnwarnung aus. Das dritte Quartal würde hinter den Erwartungen zurückbleiben, hieß es aus Santa Clara. Grund hierfür sei vor allem die schwache Nachfrage in Europa.
So geht man bei Intel davon aus, dass die Umsätze im dritten Quartal nur etwa drei bis fünf Prozent stärker sein werden als die im zweiten Quartal erreichten 8,3 Milliarden US-Dollar. Die Gewinnmarge werde bei etwa 62 Prozent liegen, angepeilt waren 63 bis 64 Prozent.
Vor allem der Bereich Forschung und Entwicklung würde teurer als erwartet. Hier rechnet Intel mit Mehrausgaben von sieben bis neun Prozent.
Die Warnung brachte im nachbörslichen Handel das Intel-Papier deutlich unter Druck, die Aktie gab bis zu 20 Prozent ab. Aber auch andere IT-Aktien wie Microsoft, AMD und DELL riss Intels Ankündigung in den Keller.
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