Intelligenter Autoreifen soll Fahren sicherer machen
In Reifen integrierte Sensoren fühlen dem Pneu den Puls
Verkehrsunfälle auf Grund geplatzter Autoreifen sorgen derzeit für Schlagzeilen - nicht nur in den USA. In Zukunft sollen intelligente Reifen Autofahrer rechtzeitig vor Materialschäden und einer Panne warnen.
Entwickelt werden diese Reifen 'Continental' zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und Siemens. Ziel der Kooperation ist es, während der Fahrt den Reifendruck, die Temperatur des Reifens und den Kraftschluss - also die aktuell wirksame Kraft zwischen Reifen und Untergrund und damit die Rutschgefahr - zu ermitteln.
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Möglich macht dies ein direkt in den Reifenmantel einvulkanisierter Oberflächenwellen-(OFW-)Sensor, den Siemens entwickelt hat. Die zur Zeit im Test befindlichen Systeme sollen als Grundlage für die Entwicklung von Fahrerinformations-Systemen sowie von Regelsystemen für Antrieb, Fahr- und Bremsstabilität dienen.
Gegenwärtig sind per Funk fernabfragbare OFW-Sensoren im Einsatz. Die wenige Gramm leichten und robusten OFW-Bauelemente benötigen weder eine Batterie noch eine andere direkte elektrische Versorgung. Da sie auf Grund ihrer hohen Stabilität direkt in das Reifenmaterial einvulkanisiert werden können, liefern sie die Daten sozusagen an Ort und Stelle. Die Sensoren beruhen auf dem piezoelektrischen Effekt und bestehen üblicherweise aus Quarzplättchen mit wenigen Millimetern Kantenlänge, auf deren Oberfläche hauchdünne Aluminiumstrukturen zur Identifizierung der einzelnen Sensoren aufgebracht werden.
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