Werbebanner als Kunstform - Kunstbanner-Preis 2000 verliehen
Banner-Künstler ausgezeichnet
Der von der Online-Community Metropolis gemeinsam mit dem ZKM und dem Deutschen Multimedia Verband e.V. (dmmv) veranstaltete "Kunstbanner-Preis 2000"-Wettbewerb sollte beweisen, dass Werbebanner auch Kunst sein können. Aus über 100 Arbeiten von Künstlern, Kunst-Studenten und Grafik-Designern wurden in dieser Woche die besten von einer Jury ausgewählt und Preise im Gesamtwert von 10.000 Mark an die Gewinner überreicht.

Kunstbanner ausgezeichnet
Den ersten Preis im Wert von 5.000 Mark gewann Richard Gutleber aus Stuttgart mit der "interaktiven Leinwand". Das monochrome Banner in Orange soll dazu verleiten, es mit der Maus zu erforschen. Aus den Maus-Bewegungen erklingt eine Klangcollage. Das Banner von Thorsten Gröger aus Kassel, der den zweiten Preis in Höhe von 3.000 Mark gewann, setzt sich mit Evolution und Darwinismus auseinander. Dazwischen frisst ein Pacman Nullen und Einsen.
Den dritten Platz teilen sich Iris Gerstner aus München und der Österreicher Luzifer Altenberg, die beide jeweils 1.000 Mark erhielten. "Mach doch selber Kunst" ist Iris Gerstners Aufruf zum Kreativwerden. Auf sieben Klaviertasten kann der Benutzer ein selbstkomponiertes Lied spielen. Luzifer Altenburg hat sein Banner ohne Sound kreiert: Lautlos plappernde Köpfe provozieren sich gegenseitig, bis sie vor Anstrengung rot anlaufen und zu platzen drohen.
Alle Kunstbanner können unter kunst.metropolis.de/mkp2000 näher betrachtet werden. Die von den Künstlern gestalteten Kunstbanner werden nun im Wechsel mit kommerziellen Bannern auf Metropolis geschaltet.
Der nächste Wettbewerb soll im Herbst diesen Jahres erstmals international ausgeschrieben werden.
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