Intel ruft erneut zum Plugfest
Großer Test für Itaniumsystem
Einmal mehr hat Intel einen Teil der IT-Industrie auf dem Plugfest im Caesar's Palace versammelt. Auf insgesamt über 3000 qm Fläche mit mehr als drei Meilen Kabel, mehr als 100 20-Ampere-Leitungen und zwei Terabyte Speicherkapazität testen 200 Hardwarehersteller die Interoperabilität von Itaniumsystemen.
Damit veranstaltet Intel zum zweiten Mal einen entsprechend umfangreichen Event, um den Start des Itanium weitestgehend gegen "Katastrophen" abzusichern. Dabei sollen die Systeme auf dem Plugfest vor allem im Vorfeld der Pilotphase unter hoher Last getestet werden.
Intel hat bisher nach eigenen Angaben mehr als 30.000 Itanium-Prototypen ausgeliefert und mehr als 30 "Application Solution Centers" weltweit eingerichtet, in denen Entwickler Itanium-basierte Anwendungen testen können.
Intel betrachtet den Itanium-Prozessor als die wichtigste Entwicklung in diesem Markt seit dem 386-Prozessor, mit dem 1985 die 32-Bit-Architektur eingeführt wurde. Dabei basiert die Itanium-Architektur auf EPIC (Explicitly Parallel Instruction Computing). Dies erlaubt es dem 64-Bit-Chip, mehrere Instruktionen parallel auszuführen und große Speicherbereiche anzusprechen. So soll er Bandbreiten von bis zu 2,1 Gigabyte verkraften.
Der Itanium soll zunächst mit 2 und 4 MB Level 3 Cache und Taktraten von 800 und 733 MHz ausgeliefert werden. Erste Systeme sollen in einer Pilotphase Ende des Jahres erhältlich sein, eine breite Verfügbarkeit kündigt Intel für die erste Hälfte 2001 an.
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