Spieletest: Star Trek Voyager Elite Force - Action Deluxe
Atmosphärisch und graphisch beeindruckender Ego-Shooter
Wenn auch die Qualität der Star-Trek-Spiele zuletzt beständig zunahm, gab es bisher noch kein Programm im von Gene Roddenberry erdachten Science-Fiction-Universum, das sich auch Nicht-Trekkies förmlich zum Kauf aufdrängte. Dank den Programmierern von Raven und Activison hat sich diese Situation nun grundlegend geändert.

Voyager Elite Force
Wir befinden uns an Bord des Raumschiffs USS Voyager, das auf Grund eines unglücklichen Zufalls unzählige Lichtjahre von zu Hause entfernt im entlegenen Delta-Quadranten den Weltraum durchstreift. Da sich die Rekrutierung neuer Crew-Mitglieder in diesen Regionen verständlicherweise eher schwierig gestaltet und das Reproduktionsverhalten der auf dem Schiff befindlichen Personen auch eher zurückhaltend ist, muss streng darauf geachtet werden, in brenzligen Situationen möglichst wenig Personen in Gefahr zu bringen - Grund genug für die Gründung einer Elite-Gruppe namens Hazard-Team, deren Leitung der Spieler übernehmen darf.
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Screenshot #1
Als Alex Munro oder weibliches Pendant beginnt man das Spiel mit einer Holodeck-Session, in der man bereits erste Erfahrungen mit den im weiteren Verlauf des Spieles immer wieder auftretenden Borg sammelt. Bewaffnet mit Phaser und Kanone sollte man allerdings eher sorgsam mit seiner Munition umgehen, denn wie Freunden der Fernsehserie bekannt ist, stellen sich die Borg recht schnell auf die Schussfrequenz der eigenen Waffen ein, planloses Drauflosballern bedeutet hier somit den sicheren Tod.

Screenshot #2
Aber auch sonst wurde großer Wert darauf gelegt, dass die grauen Zellen des Spielers nicht unterfordert werden: Mal muss eine Konsole zur Errichtung eines Kraftfeldes gefunden werden, dann wieder innerhalb von 30 Sekunden ein Warpkernbruch verhindert oder der richtige Ansprechpartner ausfindig gemacht werden. Abwechslung ist dabei Trumpf: Nachdem man auf mysteriöse Weise auf einem Weltallschrottplatz gelandet ist und die Voyager bewegungsunfähig vor sich hin treibt, erforscht man nicht nur die unterschiedlichsten angrenzenden Schiffe, sondern macht auch mit einer Reihe recht skurril anmutender Außerirdischer Bekanntschaft.
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