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Bertelsmann steigert Umsatz und Gewinn

Vervierfachung des Eigenkapitals soll finanziellen Spielraum schaffen

Der Umsatz der Bertelsmann AG stieg im Geschäftsjahr 1999/2000 um 25 Prozent auf 32,4 Milliarden DM. Das Ergebnis (EBITA) verbesserte sich gemessen am Umsatz überproportional um 35 Prozent auf 3,3 Milliarden DM, der Jahresüberschuss um 45 Prozent auf 1,3 Milliarden DM. Die Zahl der Beschäftigten betrug zum Ende des Geschäftsjahres 76.300, ein Plus von 9.800.

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Bertelsmann hat laut eigenen Angaben im Berichtszeitraum hohe Investitionen ins Internet geleistet. Gleichzeitig wurden durch Desinvestitionen von Internet-Zugangsgeschäften (Internet Service Providing, ISP) Erlöse ermöglicht, die zu einer Vervierfachung des Eigenkapitals führen sollen.

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Thomas Middelhoff
Thomas Middelhoff
Thomas Middelhoff, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG: "Bertelsmann entwickelt sich mit diesem Ergebnis in eine neue Dimension. In nur zwei Jahren wächst das Unternehmen um den Umsatz von 1989/90. Unsere Internet-Geschäfte verzeichnen hohe Wertsteigerungen. Dem strategischen Ziel der globalen Marktführerschaft als Content-Provider und als Anbieter von Direktkundengeschäften nähern wir uns mit Siebenmeilenstiefeln. Wir investieren massiv in unsere Inhalte und gleichzeitig in die Internet-Anwendungen unserer Stammgeschäfte. Das Servicegeschäft entwickelt sich zur innovativen Jobmaschine."

Zukünftiges Kerngeschäft von Bertelsmann soll das Inhalte- und das E-Commerce-Geschäft sein. Durch den Abschluss strategischer Allianzen mit AOL und Terra/Lycos habe Bertelsmann den Zugang seiner Marken zu interessierten Nutzern erweitern können und erreiche nun weltweit 200 Millionen Nutzer als "bevorzugter Content Provider".

Der Anteil der Inhaltegeschäfte ist laut Bertelsmann in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf nunmehr 57 Prozent gestiegen. Zudem habe man zahlreiche Teilmarktführerschaften halten bzw. ausbauen können. Im Buchmarkt nimmt Bertelsmann für sich in Anspruch, mit seinen Verlagen weltweit Marktführer zu sein. Auch die BMG habe kontinuierlich seinen Marktanteil ausbauen können. Gruner + Jahr schließlich sei das internationalste Zeitschriftenhaus Europas, während die "RTL Group" das mit Abstand größte TV-, Radio- und Filmproduktions-Unternehmen Europas sei. Im Medien-E-Commerce habe sich Bertelsmann sowohl in den USA als auch in Europa auf Rang 2 positioniert, erklärt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Die Internet-Aktivitäten wurden in die Stammgeschäfte integriert, der Unternehmensbereich "Multimedia" aufgelöst. Neben der Konzentration auf die Inhaltearbeit gelte den Beziehungen zu den Endkunden größte Aufmerksamkeit. Die Direktkundengeschäfte (E-Commerce und Clubs) würden in einem neuen Unternehmensbereich zusammengefasst, der von Klaus Eierhoff (46) geleitet werden soll. On- und Offline-Geschäfte werden miteinander verzahnt, die Clubs neu positioniert und restrukturiert.

Bertelsmann finanziert zudem einen neuen Venture-Capital-Fonds mit einem Gesamtvolumen von einer Milliarde Dollar. Damit wird der Fonds mit dem Namen "eBertelsmann" einer der weltweit größten. Der Fonds soll Bertelsmann dabei unterstützen, neue Geschäfte zu entwickeln oder zu akquirieren, sowie neue Geschäftsfelder und neue Technologien zu erschließen, die für Schaffung und Distribution von Medieninhalten und die Entwicklung neuer Dienstleistungen relevant sind.

Heute ist Bertelsmann über die Bertelsmann Ventures unter anderem an Ants.com, bemany!, done.com, expertcity.com, imandi.com, riffage.com, musicbank, zack network und BeSonic sowie über Venturepark an der Sportgate AG beteiligt.



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