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Steinberg Media Technologies AG geht an den Neuen Markt

Hamburger Entwickler von Musiksoftware strebt an die Börse

Die Steinberg Media Technologies AG plant für das vierte Quartal 2000 den Gang an den Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse. Mit Hilfe des Emissionserlöses will der Hamburger Anbieter professioneller Musiksoftware in neue Bereiche der digitalen Medien expandieren sowie den schnell wachsenden internationalen Consumer-Markt erschließen und seinen Technologievorsprung weiter ausbauen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Steinberg Media Technologies AG, vormals Steinberg Soft- und Hardware GmbH, wurde 1984 gegründet und ist heute eines der weltweit größten Softwarehäuser der Musikindustrie. Das Unternehmen beschäftigt 180 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 1999 erwirtschaftete Steinberg einen Umsatz von rund 25 Millionen DM und erwartet einen durchschnittlichen jährlichen Umsatzanstieg von 55 Prozent. Im ersten Halbjahr 2000 stieg der Umsatz bereits im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 1999 um mehr als die Hälfte auf rund 18 Millionen DM.

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Ein Netzwerk aus mehr als 50 Vertriebsfirmen ist weltweit für die Steinberg Media Technologies AG aktiv. Die wichtigsten Märkte des Unternehmens sind die USA, Japan, Großbritannien und Deutschland - die Kernmärkte der Musikindustrie, in denen Steinberg selbst oder mit Tochtergesellschaften vertreten ist.

Dabei kann Steinberg auf namhafte Künstler und Tonstudios verweisen, die die Software aus Hamburg verwenden, darunter Phil Collins, Paul McCartney, Depeche Mode, Kraftwerk, William Orbit (Produzent für Madonna u.a.), Pink Floyd, Rammstein, Sabrina Setlur und Stevie Wonder. Aber auch Produzenten von Filmmusik wie Hans Zimmer, David Arnold und Mark Mancina setzen zur Postproduction, beim Sounddesign oder bei der Erstellung ganzer Orchester-Arrangements auf Steinberg. Zu hören war dies zuletzt z.B. in Filmen wie "Gladiator", "Mission Impossible 2", "Tomorrow Never Dies", "Titanic" oder "Independence Day".

Im Consumer-Markt agiert Steinberg mit Produkten wie "Clean" und "Cubasis GO".



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