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Internet World: Deutsche Politiker bleiben Online-Muffel

Politiker im E-Mail-Test

Über das Thema Internet reden Politiker gerne. Aber in der Praxis sieht der Umgang mit dem neuen Medium etwas anders aus, da deutsche Politiker aller Bundestagsfraktionen das Kommunikationsmittel E-Mail weitgehend ignorieren, fand die Zeitschrift Internet World in einem Test heraus.

Artikel veröffentlicht am ,

Obwohl die Abgeordneten über ein E-Mail-Postfach verfügen, antwortete nur jeder fünfte der angeschriebenen 50 Politiker überhaupt auf die von der Internet World versandten E-Mails. Inhaltlich beantwortete zudem nur ein einziger Testkandidat die Frage zufriedenstellend: Hans-Jörg Tauss von der SPD.

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Die anderen 49 Abgeordneten, von Heiner Geißler bis Franz Müntefering und Jürgen Trittin, leiteten die Anfrage zwar weiter, eine Antwort von den angeblich zuständigen Politikern oder Gremien erhielten die Tester im vorgegebenen Zeitraum aber nicht. Beste Partei im Test waren die als technikfeindlich geltenden Grünen, schlechteste war die PDS: keine einzige Antwort.

Auf Platz 1 lagen demnach Die Grünen, gefolgt von der SPD, der FDP, CDU/CSU und der PDS.

Die Anfrage der Internet-World-Redaktion wurde am 9. August per E-Mail an 50 Politiker von einem anonymen E-Mail-Konto an die @bundestag.de-Adresse der Abgeordneten erstmals verschickt. Im Testfeld befanden sich jeweils zehn Politiker der fünf Bundestagsfraktionen SPD, CDU/CSU, FDP, Grüne und PDS. Als Reaktionszeit wurden sieben Tage festgelegt. Alle Abgeordneten, die sich nach dieser Frist noch nicht gemeldet hatten, wurden am 17. August erneut angeschrieben. Letzte mögliche Gelegenheit zur Beantwortung der Frage war am 22. August bis 12.00 Uhr.

Näheres zum "Politiker-E-Mail-Test" findet sich in der aktuellen Ausgabe 10/2000 der Internet World, die seit 11. September am Kiosk erhältlich ist.

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