Gartner: 2003 mehr als eine Milliarde mobiler Kunden

"Supranet" fusioniert physikalische und elektronische Welt

Gartner hat in einem neuen Forschungsbericht die weltweite Anzahl mobiler Kunden (Verbindungen) im Jahr 2003 mit mehr als einer Milliarde prognostiziert. Entwicklungen im Mobil- und Wireless-Bereich würden demnach eine bevorstehende Revolution in Europa vorantreiben und für 2003 eine durchschnittliche Durchdringung datenverarbeitender Mobiltelefone von mehr als 65 Prozent der Bevölkerung bringen, das Zwei- bis Vierfache der Internet-Durchdringung.

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Das Gebiet Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) spiele dabei eine führende Rolle in der Mobil-Wirtschaft und stehe derzeit für 41 Prozent der weltweiten Lieferungen von mobilen Endgeräten, so Gartner in einer Pressemitteilung.

"Auch wenn das Gesamtwachstum bei Lieferungen von mobilen Endgeräten im Laufe des letzten Jahres erheblich war (43 Prozent), ist die Steigerung bei Web-fähigen Geräten interessanter - sie wird bis zu 796 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreichen", betont Peter Richardson, Principal Analyst Mobile Communication von Gartner Europe.

Allerdings sollten Unternehmen hinter diesen Hype sehen und verstehen, dass der Mobil-Markt allein keine neue Wirtschaft antreiben kann. Wichtig sei hier das Wachstum drahtloser mobiler Kommunikationen als zusätzliche Form der Datenkommunikation, die eine neue Phase für das Internet einläuten würde. Die Prognose zur Mobil-Wirtschaft hänge von der Evolution dessen ab, was Gartner das "Supranet" nennt, welches sich aus Embedded Computern, drahtlosen Netzwerken, Schnittstellensystemen (z.B. Spracherkennung) und entsprechenden Anwendungen zusammensetze. Es beschreibt die Fusion zwischen der physikalischen und der elektronischen Welt. "Ohne drahtlose Technologien wäre diese Revolution nicht möglich", fährt Richardson fort.

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