Abo
  • Services:

Gartner: 2003 mehr als eine Milliarde mobiler Kunden

Während ein Großteil des Geschäftspotenzials der Wireless-Wirtschaft in den Konsumenteneinnahmen liegt, legt Gartner Wert auf einige Anforderungen und Faktoren, die zu berücksichtigen sind:

Hohe technische Evolutionsrate:

Stellenmarkt
  1. COPA Systeme GmbH & Co. KG, Wesel
  2. ipan gmbh, München-Haar

Die meisten wichtigen Technologien befinden sich in Entwicklung und werden sich noch bis 2005 weiterentwickeln. Mobile Anwender und Entwickler werden deshalb mit kurzen Lebensspannen für schnell veraltende Personal Devices zu tun haben. Also werden in einigen Gebieten Diskontinuitäten vorkommen, wenn eine neue Einrichtung neue Geschäftsgelegenheiten erschließen oder aber bestehende Geschäftsmodelle ungültig machen kann. Wireless Device Player müssen versuchen, diesen Evolutionsprozess zu ebnen, um die Konsumenten-Loyalität zu verbessern.

Gesetzliche und ethnische Spannungen:

Bis 2003 sollen 50 Prozent der weltweiten Mobil-Standorte, die Wireless-Web-Technologien einsetzen, einen mobilen Teilnehmer auf 125 Meter genau oder noch weniger lokalisieren können. Das erhöht die Menge und die Art der Informationen, die Systeme von Einzelpersonen sammeln. Laut Gartner wird das zu einem gesetzlichen und ethnischen Minenfeld führen, besonders in Europa, wo von Land zu Land kulturelle und gesetzliche Unterschiede sowie verschiedene Systeme herrschen. Bis 2004 wird die Anzahl der Vorschriften, die den weltweiten Einsatz von E-Commerce und M-Commerce regeln, um den Faktor "drei" steigen. Um dieses Problem zu lösen, müssen Unternehmen mit öffentlichen Partnern kooperieren.

Sicherheit - keine Wände und viele Ohren:

Wireless-Architekturen sind ebenso verletzlich wie Internet-Architekturen und führen mehrere neue Risiken ein. Maschinen wie WAP-Server bieten neue Angriffspunkte für Hacker, drahtlose Kommunikation kann abgehört werden. Unbedarfte Anwender könnten Bluetooth-fähige Geräte nicht sicher genug betreiben. Telefone schließlich sind physisch unsicher und leicht zu stehlen. Gartner rät Organisationen zu einer regelmäßigen Sicherheitsüberprüfung aller mobilen Applikationen und Architekturen.

Anspruchsvolle Kunden - Marktherausforderungen:

Laut Gartner wird es außer SMS keine vorherrschende 'Killer'-Applikation im Mobil-Internet geben. Individuelle Anwender werden Applikationen bevorzugen, die für maximale persönliche Zweckmäßigkeit sorgen. Bis 2005 müssen sich deshalb Unternehmen, die erfolgreiche mobile Applikationen anbieten wollen, im Konsumenten-Verhalten auskennen - damit ihre Applikationen zu Konsumenten-Rollen und -Anforderungen passen. Gartner rät Marketing-Abteilungen, Hilfe von externen Spezialisten wie Werbeagenturen, Verbraucher-Psychologen und Konsumenten-Marketing-Beratern in Anspruch zu nehmen, damit Applikationen sowohl fokussiert als auch ansprechend sind.

Auf der ersten Wireless- und Mobile E-Business-Konferenz in Barcelona, die diese Woche stattfindet, wollen Analysten von Gartner weitere Vorhersagen über die künftige Form der Wireless-Wirtschaft abgeben - wo der Umsatz gemacht wird und was die richtigen Geschäftsstrategien zum Ausschöpfen der ökonomischen Gelegenheiten sind. Sie werden außerdem politische, technologische und Fragen der Sicherheit untersuchen, die entstehen, wenn die Entwicklung in Gang kommt.

 Gartner: 2003 mehr als eine Milliarde mobiler Kunden
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Canon Pixma iP7250 42,99€)
  2. (aktuell u. a. ASUS ROG MAXIMUS XI HERO (WiFI) Call of Duty Black Ops 4 Edition 314€, Canton DM...

Folgen Sie uns
       


Asus Zenbook Pro 14 - Test

Das Touchpad des Asus Zenbook Pro 14 ist ein kleiner Bildschirm. Hört sich nutzlos an, hat uns aber dennoch im Test überzeugt.

Asus Zenbook Pro 14 - Test Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Ottobock: Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert
    Ottobock
    Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert

    Es verleiht zwar keine Superkräfte. Bei der Arbeit in unbequemer Haltung zum Beispiel mit dem Akkuschrauber unterstützt das Exoskelett Paexo von Ottobock aber gut, wie wir herausgefunden haben. Exoskelette mit aktiver Unterstützung sind in der Entwicklung.
    Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta


      Enterprise Resource Planning: Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten
      Enterprise Resource Planning
      Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten

      Projekte mit der Software von SAP? Da verdrehen viele IT-Experten die Augen. Prominente Beispiele von Lidl und Haribo aus dem vergangenen Jahr scheinen diese These zu bestätigen: Gerade SAP-Projekte laufen selten in time, in budget und in quality. Dafür gibt es Gründe - und Gegenmaßnahmen.
      Von Markus Kammermeier


          •  /