Spieletest: Sudden Strike - Zweiter-Weltkrieg-Simulation

Screenshot #3
Screenshot #3
Die künstliche Intelligenz des simulierten Gegners ist durchweg mit "gut" zu bezeichnen. Es sind weder Selbstmordkommandos noch anderweitig unvernünftig agierende Einheiten vorgekommen - in vielen Fällen erscheint der Gegner sogar mehr Informationen über Truppenbewegungen und Positionen zu erfahren, als dies eigene Einheiten können.

Sudden Strike bietet neben dem Einzelspieler- auch einen Multiplayermodus mit bis zu zwölf Spielern, die sich in maximal vier Teams organisieren können.

Screenshot #4
Screenshot #4
Dem Spiel fehlen außer der Möglichkeit, Panzersperren, Pontonbrücken und Stacheldrahtverhaue zu bauen, sämtliche aus dem Genre bekannten Baumöglichkeiten. Außer beschädigten Brücken und Fahrzeugen können auch keine Objekte repariert werden. In manchen Missionen stehen allerdings zusätzlich mobile Feldlazarette zur Verfügung. Es gibt im Spiel nur wenige Objekte, die sich nicht zerstören lassen - manchmal ist es sogar sinnvoll, Bäume abzuschießen, um ein besseres Schussfeld zu bekommen. Sogar der Häuserkampf ist möglich - wobei sich Infanterieeinheiten sogar in Häusern und Unterständen verschanzen können.

Fazit:
Sudden Strike ist ein hervorragendes Echtzeit-Strategiespiel, das auch auf taktischer Ebene überzeugt. Auf eine übertriebene visuelle oder akustische Präsentation wurde zum Glück verzichtet, was dem Spielspaß auch keinen Abbruch tut. Leider gibt es keinen Missionseditor, mit dem man eigene Schlachtfelder entwerfen kann - allerdings haben sich gewitzte Fans schon bei den verschiedenen Demoversionen das Datenmodell angeeignet und selbst Editoren und neue Karten herausgebracht.

Leider läuft das Spiel (im Gegensatz zu den Demoversionen) unter vielen Windows-2000-Installationen entgegen der Verpackungsangabe nicht. Dieser Lapsus hätte sich nach einer so langen Entwicklungsphase nicht ereignen dürfen und man kann nur hoffen, dass die Entwickler dafür bald einen Patch zur Verfügung stellen.

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