Brokerage: Postbank Easytrade geht an den Start
Den rund zehn Millionen Kunden der Postbank-Gruppe soll im Rahmen des Börsenganges der Deutschen Post die Möglichkeit geboten werden, ab sofort ihr Interesse an der Aktie anzumelden. Damit könnten Postbank-Kunden im Falle einer Überzeichnung der Emission ihre Chancen für eine Zuteilung verbessern.
Das Programm gilt aber aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nur für die derzeitigen Kunden der Postbank-Gruppe. Diese können sich bis zum 5. Oktober 2000 in 6.000 Filialen der Deutschen Post zur Teilnahme am Programm melden.
Als vierten Erfolgsfaktor nannte von Schimmelmann das Produkt- und Preisangebot, das Easytrade vom Wettbewerb unterscheiden wird. Besonders hob er das "flat-fee-Preismodell" hervor, das abhängig vom Ordervolumen drei Preisstufen vorsieht. Highlight dabei: Eine Order über 5.200 Euro im Internet kostet 19 Euro. Wilhelm Hemmerde sieht darin "einen sehr attraktiven Preis, der die Kostenersparnis bei höheren Transaktionen konsequent an die Kunden weitergibt". Zwischen 2.600 und 5.200 Euro Ordervolumen beträgt die Gebühr 13 Euro, darunter 10 Euro. Auch der branchenübliche Zuschlag für die Order per Telefon ist mit drei Euro günstig.
Postbank Easytrade startet zunächst mit an deutschen Börsen gehandelten Wertpapieren und Investmentfonds. Außerdem können die Kunden Kurse und Marktinformationen abrufen. Im Direct-Brokerage werden die Investmentfonds der Postbank und darüber hinaus auch Fondsprodukte anderer Gesellschaften angeboten. In der Stufe zwei sollen dann ausländische Handelsplätze folgen sowie Realtime-Kurse und Intraday-Handel angeboten werden. Stufe drei sieht OTC-Geschäfte, Options und Futures sowie Wertpapiersparpläne vor.
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