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ECTS: Nintendo - Xbox und PS2 keine direkte Konkurrenz

Fokussierung auf Kinder und Jugendliche bleibt weiter erhalten

Nintendo will mit der in Deutschland für das Ende des nächsten Jahres geplanten Einführung der neuen Konsole GameCube nicht in direkte Konkurrenz zu Microsoft und Sega treten, da man im Gegensatz zu den Mitbewerbern "ein Spielzeug, und keine Multimediakonsole auf den Markt bringe". Dies äußerte Paul Ashcroft, Assistant Marketing Manager Consumer Products Nintendo Germany in einem Gespräch gegenüber Golem.

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Laut Ashcroft werde der Gamecube preislich auf jeden Fall unter den Verkaufspreisen der Mitbewerber liegen, da man nur so die angepeilte Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen erreichen könne. Der Fokus liege dabei ganz klar auf den Spielmöglichkeiten, Features wie die Wiedergabe von DVD-Filmen oder Ähnliches seien nicht beabsichtigt.

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Die seit längerem kursierenden Gerüchte, dass Nintendo nun verstärkt auch die ältere Zielgruppe der über 16-Jährigen erreichen wolle, wurden von Ashcroft nicht bestätigt. Vielmehr sei es so, dass Nintendo bei den jüngeren Spielern mit Titeln wie Pokémon der absolute Marktführer sei und dementsprechend diesen Kredit auch nicht verspielen wolle.

Das diesjährige Weihnachtsgeschäft werde vor allem durch die Veröffentlichung der neuen Titel Pokémon Snap, Mario Tennis und Legend of Zelda für das bereits drei Jahre alte N64 geprägt sein. Allerdings seien in diesem Jahr keine großen Werbemaßnahmen von Nintendo mehr zu erwarten. Einen ähnlichen Marketingaufwand wie Sega und Sony werde man erst dann wieder betreiben, wenn man in Form des GameCube und des Game Boy Advance neue, konkurrenzfähige Konsolen bereitstehen habe.

Als einen eventuell entscheidenden Vorteil Nintendos gegenüber Sony und Sega bezeichnete Ashcroft das raubkopiesichere Datenträgerformat des GameCube. Die von Matsushita entwickelten kleinen Laserplatten seien nicht ohne weiteres wie etwa CD-ROMs oder DVDs vervielfältigbar. Insbesondere Third-Party-Hersteller wüssten diesen Vorteil zu schätzen, da die durch Raubkopien entstehenden Verluste immer größere Umsatzeinbußen nach sich zögen.

Kommentar:
Galt Nintendo vor kurzem noch als im Vergleich zu Sony und Microsoft eher chancenloser Mitbewerber, scheinen sich die Aussichten für den japanischen Spielegiganten nun ein wenig gebessert zu haben. Die Marktführerschaft im Bereich der "Handheld-Konsolen" kann Nintendo momentan kein Hersteller streitig machen, durch die Einführung des technisch beeindruckenden Game Boy Advance sollte sich diese Situation noch weiter verbessern. Aber auch der GameCube hat durchaus Chancen für Furore zu sorgen, zumal für die PlayStation 2 immer noch keine wirklich überragende Software in Sicht ist und auch Microsoft zunächst einmal die hohen Versprechen der XBox einlösen muss.



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