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ECTS: Videologic kündigt Grafikkarte mit Kyro-Grafikchip an

Konkurrenz für NVidia GeForce2 MX und 3dfx Voodoo5 5500

Videologic liefert nach einem Jahr Abstinenz wieder eine neue Grafikkarte. Diesmal mit dem PowerVR-Series-2-Nachfolge-Grafikchip Kyro, der vom Schwesterunternehmen PowerVR entwickelt und von STMicroelectronics hergestellt wird. Die Vivid getaufte und eher im Niedrigpreisbereich angesiedelte AGP-4X-Grafikkarte soll einige interessante Features bieten und es mit den GeForce2-MX und dessen Konkurrenten aufnehmen können.

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Die Vivid berechnet 3D-Grafiken - unabhängig von der Farbauflösung - in 32 Bit Farbe und soll damit auch bei 16-Bit-Farbmodi sauberes Dithering bieten. Für effektvolle und detailreiche 3D-Darstellung bietet die Karte Features wie Environmental Bump-Mapping (Oberflächenstrukturen für Texturen), 8-lagiges Multi-Texturing und DXTC- bzw. S3TC-Texturkompressionen. Mit diesen Features und dem ebenfalls integrierten Full Screen Anti-Aliasing (FSAA) mit 2X und 4X Oversampling will Videologic auch 3dfx' Voodoo5-Grafikkarten Paroli bieten oder diese gar übertrumpfen.

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Auf der ECTS konnte man sich von der Videologic Vivid ein erstes und positives Bild machen. Ihre Leistung war auf einem 700-MHz-Pentium-III-System zumindest gleichauf mit einer zum Vergleich aufgebauten GeForce2-MX-Grafikkarte.

Prinzipbedingt profitiert dabei die Kyro-Architektur in Benchmarks mit komplexen Szenen: Während die Vivid nur diejenigen Polygone berechnet und darstellt, die von der Position des Betrachters auch zu sehen sind, müssen Grafikkarten mit herkömmlichen Grafikchips auch diejenigen berechnen, die nicht zu sehen sind.

Trotz der anderen Architektur soll es dabei - im Gegensatz zu vorherigen Produkten - keine Kompatibilitäts- und Darstellungs-Probleme geben, da Treiber und Architektur mittlerweile ausgereifter seien, so Videologic.

Distributoren und OEMs sollen die ersten Vivid-Grafikkarten ab Oktober 2000 erhalten, so dass sie kurze Zeit später auch im Handel zu erwarten sind. Der Preis werde bei etwa 115 englischen Pfund, also umgerechnet etwa 365,- DM für eine Vivid mit 32 MB SDRAM liegen.

Zeitgleich mit Videologic hat übrigens auch das asiatische Unternehmen InnoVision eine Kyro-Grafikkarte angekündigt, die jedoch mehr für den asiatischen und US-amerikanischen Markt gedacht ist.

Sowohl Videologic als auch PowerVR sind Töchter der Imagination-Technologies-Gruppe.



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