Abo
  • Services:

Neuer Siemens-Sensor funktioniert ohne Stromversorgung

"Magic Sensor" - autarker Funksensor von Siemens

Der neue Siemens-Funksensor Magic Sensor bleibt so lange passiv, bis ein Ereignis ihn "weckt". Er meldet sich dann von selbst und bezieht die dafür notwendige Energie aus dem zu meldenden Ereignis. Der mobile Sensor/Schalter benötigt weder Batterie noch Stromkabel und ist schon alleine deshalb umweltfreundlich.

Artikel veröffentlicht am ,

Magic Sensor auf Fingerspitze
Magic Sensor auf Fingerspitze
Die Hauptarbeit leisten die piezo- oder pyroelektrischen Materialien, die der Messfühler enthält. Sie finden sich auch in Alltagsgegenständen, etwa in Feuerzeugen, wieder und funktionieren nach einem einfachen elektrischen Prinzip: Die elektrische Spannung, die beim Druck auf einen Piezo-Kristall entsteht, erzeugt einen Funken, der die Gasflamme des Feuerzeugs zündet.

Stellenmarkt
  1. KEYMILE GmbH, Hannover
  2. Deloitte, verschiedene Standorte

Wird der piezoelektrische Kristall durch ein pyroelektrisches ersetzt, reichen bereits kleine Temperaturänderungen aus, um ihn in Gang zu bringen. Bei jeder Änderung entsteht im Sensor eine Spannung, die zu einer Funkenstrecke - einem schmalen unterbrochenen Drahtstück - geleitet wird.

Bei Überschreiten eines bestimmten Spannungswerts "fliegen" an dieser Stelle im wahrsten Sinne des Wortes "die Funken". Bei jedem dieser elektrischen Durchschläge entsteht ein hochfrequentes Signal, dessen Energie "abgezapft" und dem eigentlichen Messfühler, einem Oberflächenwellensensor, zugeführt wird.

Dessen Aufgabe ist es, dem Funksignal einen Identifikationscode und die Messinformationen aufzuprägen. Anschließend werden die Daten über eine kleine Antenne abgestrahlt.

Erfinder Wolf-Eckhart Bulst vergleicht dies mit "Münchhausen, der sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zog".

Der autarke Funksensor von Siemens, der auch "Magic Sensor" genannt wird, bietet nahezu unbegrenzte Anwendungsmöglichkeiten, nämlich überall da, wo es umständlich wäre, Anschlusskabel zu legen oder wo man das Auswechseln von Batterien vermeiden will. Das reicht von Lichtschaltern über Notrufe, Klingeln und Fernbedienungen bis zu Bewegungs- und Zustandsmeldern - etwa für Fenster oder Türen - und die Temperaturkontrolle von Heizung, Kühl- und Kochgut.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  3. 469€ + Versand (Bestpreis!)
  4. auf ausgewählte Corsair-Netzteile

Folgen Sie uns
       


Windows 10 on Snapdragon - Test

Wir schauen uns Windows 10 on ARM auf zwei Snapdragon-Notebooks an.

Windows 10 on Snapdragon - Test Video aufrufen
Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nur noch Wochenende Taz stellt ihre Printausgabe wohl bis 2022 ein
  2. Cybercrime Bayern rüstet auf im Kampf gegen Anonymität im Netz
  3. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping

    •  /