FDP positioniert sich als Partei der Internet-Nutzer
Diskussionsforen und Abstimmungen im Netz geplant
Das Programm der FDP für die Bundestagswahl 2002 soll im Internet entstehen. Das will zumindest der FDP-Generalsekretär Guido Westerwelle durchsetzen. Die Liberalen müssten zur "Partei der Internet-Nutzer", mittlerweile rund 18 Millionen Deutsche, werden, fordert Westerwelle in einem internen Papier, über das der Spiegel berichtet.
Unter dem Titel "Plattform 2.2" will er die künftige "Kernzielgruppe" mit Diskussionsforen und Abstimmungen über das Wahlprogramm an die FDP binden. "Wir setzen uns das Ziel, dass rund 900.000 Menschen helfen, die Plattform 2.2 zu erstellen."
Das sei jeder zehnte der für 2002 angepeilten Wähler. Das Programm soll dann in den Gremien überarbeitet und dem Bundesparteitag im Frühjahr 2002 vorgelegt werden.
Der FDP-Bundesvorsitzende Dr. Wolfgang Gerhardt hat bereits gehandelt und ist neues Mitglied der vor wenigen Wochen gegründeten Internetkoalition für eine Großhandelsflatrate in Deutschland. Ziel der Vereinigung ist eine spürbare Senkung der Internetkosten durch eine Weitergabe kalkulierbarer Großhandelspreise von der Deutschen Telekom an die Wettbewerber.
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