tecChannel.de: UMTS-Visionen gehen von Idealbedingungen aus

Viele UMTS-Nutzer im Netz bedeuten geringe Übertragungsgeschwindigkeit

In der momentan herrschenden Goldgräberstimmung rund um UMTS werden laut tecChannel.de dessen Schwachpunkte, wie z.B. die unterschiedlichen Datenraten, gern verdrängt. So könne die publikumswirksame Vision, mit UMTS Fernsehbilder zu übertragen, als Marketing-Gag abgetan werden.

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Der Standard für die neue Mobilfunkgeneration unterscheidet drei Übertragungsgeschwindigkeiten, die von der räumlichen Lage des Senders oder Empfängers abhängig sind: von 144 KBit/s zu bewegten Fahrzeugen in jedem beliebigen Gebiet bis zu 2 MBit/s in der eng umgrenzten Pico-Zelle, die einen stationären Nutzer voraussetzt. Nur in letzterer sind die multimedialen Neuerungen von UMTS sinnvoll zu nutzen, so tecChannel.de.

Die Visionen rund um UMTS würden zudem von Idealbedingungen bei geringer Netzauslastung ausgehen. Denn wenn Hunderte von UMTS-Nutzern gleichzeitig im Netz sind, reduziere das die verfügbare Übertragungsgeschwindigkeit für den Einzelnen beträchtlich. Auf Telefongespräche wirke sich das zwar nicht aus, da dafür eine Rate von 9,6 KBit/s genügt. Aber das datenintensive Überspielen von Bildern und Videos brauche bedeutend mehr Bandbreite.

Unsicher sei auch, welche Rechenleistung und damit Akku-Laufzeit die neuen UMTS-Geräte haben werden. So hebe ein hoher Rechenaufwand, beispielsweise für die Verarbeitung von Video-Daten, den Stromverbrauch der Prozessoren an. Multimedia-Anwendungen über UMTS werden tecChannel.de zufolge die Akku-Laufzeit auf wenige Stunden drücken - für den mobilen Betrieb ein nahezu inakzeptabler Wert.

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