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Spielehersteller Eidos meldet schwache Quartalszahlen

Hohe Erwartungen in kommende Titel

Der Spielehersteller Eidos plc hat jetzt für das im Juni abgelaufene Quartal Zahlen vorgelegt. Demnach lag der Quartalsumsatz bei 16,8 Millionen Pfund (etwa 27,5 Millionen Euro) auf dem Vorjahresniveau. Nach US GAAP machte Eidos dabei einen Verlust von 22,4 Millionen Pfund (etwa 38 Millionen Euro), im Vorjahr waren es noch 21,3 Millionen Pfund.

Artikel veröffentlicht am ,

Das entspricht einem Verlust von 14,9p (etwa 25,3 Euro-Cent).

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Dabei zeigte sich Ian Livingstone, Chairman von Eidos, erfreut über den Erfolg der Titel "Deus Ex" und "Daikatana" vor allem in den USA sowie "Resident Evil: Code Veronica", das nur in Europa angeboten wurde. Für das aktuelle Quartal hofft Eidos trotz der Sommermonate durch das europäische Release von Deus Ex sowie der Sportspiele zu den Olympischen Spielen für PC, PlayStation und Dreamcast zumindest auf passable Verkäufe. Zudem will man die Titel "Who wants to be a Millionaire?" für PlayStation on PSX, PC und Dreamcast, "Powerstone 2" für Dreamcast und "Resident Evil: Nemesis" für PC veröffentlichen.

Bis zum Ende des Jahre sind allerdings noch einige weitaus interessantere Titel zu erwarten. So bezeichnete Livingstone das Lineup, das noch bis zum Ende des Geschäftjahres zu erwarten ist, als das stärkste das Eidos je hatte. Zu den kommenden Titeln zählen "Chicken Run", "Hitman", "Startopia", "Project IGI", "102 Dalmatians" und mit "Anachronox" ein weiterer Titel von Ion Storm, die auch für "Deus Ex" und "Daikatana" verantwortlich waren. Außerdem will man neuen Zusätze für "Tomb Raider" und den "Championship Manager" sowie Fortsetzungen von "Fear Effect", "Commandos" und "Gangsters" auf den Markt bringen.

Für die PlayStation 2 plant Eidos die Titel "TimeSplitters", "Soul Reaver 2", "Herdy Gerdy" und "Eden".

Zudem wird die Eido-Computerspieleheldin Lara Croft in Gestalt von Angelina Jolie auch die Kinoleinwand erklimmen.

Die schlechten Zahlen fürht Eidos vor allem auf die geringe Zahl an neuen Titeln zurück, aber auch das lang ersehnte US-Release der PlayStation 2 werfe seine Schatten voraus und sorge für ein schwaches Geschäft.

Zu den Übernahmegesprächen, die Eidos am 20. Juni bestätigte, gibt es indes wenig Neues. Damals hätten die Verhandlungen noch ganz am Anfang gestanden, aber man komme voran. Den Ausgang könne man noch nicht voraussagen, so Eidos. Der Kurs der Eidos-Aktien konnte unterdessen seit seinem Tiefstand im Mai um fast 100 Prozent zulegen.



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