Internationale Konferenz zum Internet-Handel abgeschlossen
Staatssekretär Dr. Tacke betont Interessen der Verbraucher
Am 25. und 26. September 2000 fand in Miami die zweite Konferenz des Global Business Dialogue on Electronic Commerce (GBDe) statt. Der GBDe ist ein Zusammenschluss global agierender Unternehmen der Informationswirtschaft mit dem Ziel, in Kooperation mit Regierungen und internationalen Organisationen Möglichkeiten zur Schaffung eines branchen- und länderübergreifenden Rechtsrahmens für den Online-Handel auszuloten und praktikable Lösungsmodelle für die Wirtschaft zu den drängendsten Fragen zu entwickeln.
Insbesondere sollen Vorschläge für Selbstregulierungsmodelle im Online-Handel erarbeitet werden, welche die Sicherheit des elektronischen Geschäftsverkehrs stärken und damit eine größere Akzeptanz der Verbraucher gegenüber den neuen Medien schaffen.
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Nach einjähriger Tätigkeit des GBDe wurden den teilnehmenden Regierungen erste Arbeitsergebnisse vorgestellt, um in einem koordinierten Vorgehen die Rahmenbedingungen für den elektronischen Geschäftsverkehr in den zentralen internationalen Regierungsorganisationen (EU, OECD, WIPO, WTO etc.) zu gestalten.
Die unter gemeinsamer Federführung von Time Warner (CEO Gerald M. Levin) und America Online (CEO Steve Case) vorbereitete Miami-Konferenz mit über 450 Teilnehmern erbrachte Fortschritte vor allem im Bereich des Schutzes von Verbraucherinteressen (Consumer Confidence). Hier konnten die vor kurzem auf der EXPO vorgestellten Qualitätskriterien für den Online-Handel der Internet-Initiative D21 der Deutschen Wirtschaft unter Schirmherrschaft des Bundeskanzlers Eingang finden.
Für die Bundesregierung nahm Dr. Tacke, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, an der Konferenz teil, der in seinem Statement die Notwendigkeit vertrauensbildender Maßnahmen der Internet-Industrien vor allem in den Bereichen des Datenschutzes und der Selbstregulierung zur Erhöhung der Qualitätsstandards von Online-Angeboten für Verbraucher hervorhob, ohne die das Potenzial des E-Commerce für Wachstum und Beschäftigung nicht ausgeschöpft werden könne.
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