Met@box reduziert Umsatz- und Gewinnprognose für 2000
Umsatzprognose von 198 Millionen DM auf 70 Millionen DM reduziert
Nachdem Infomatec bereits seine Umsatzprognosen für das laufende Geschäftjahr wegen mangelnden Absatzes von JNT-Suftstations deutlich nach unten korrigieren musste, senkt nun mit Met@bx der nächste Hersteller von Set-Top-Boxen seine Erwartungen. Eine Verzögerung bei der Konfiguration der neuen Generation von Set-Top-Boxen wir hier als Grund genannt.
Wunsch und Wirklichkeit liegen bei der Met@box dabei offenbar noch weiter auseinander als bei Infomatec. Das Unternehmen erwartet statt der im April geäußerten Prognose von 198 Millionen DM Umsatz nun nur noch 70 Millionen DM. Statt den 14 Millionen DM Gewinn rechnet Met@box nun mit 15 Millionen DM Verlust.
Der bereits für das laufende Geschäftsjahr geplante Lieferbeginn für einen auf zwei Jahre angelegten Auftrag über 500.000 met@boxen soll nun erst Anfang 2001 erfolgen. Grund der Verschiebung seien Engpässe in der Softwareentwicklung sowie Abstimmungsschwierigkeiten mit dem Zulieferer der Entschlüsselungs-Software, die auf Kundenwunsch zu implementieren ist. Diese ermöglicht den Empfang verschlüsselter Pay-TV-Programme über die met@box.
Für das Jahr 2001 erwartet die Met@box AG deshalb unverändert einen Umsatz in Höhe von 600 Millionen DM.
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