HDE fordert Einzelhandel zu mehr E-Commerce-Engagement auf
HDE: Nicht kampflos Onlinehändlern das Feld überlassen
Hermann Franzen, Präsident des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), hat sich anlässlich der HDE-Herbstpressekonferenz 2000 dafür ausgesprochen, das Online-Shopping zum Thema des stationären Einzelhandels zu machen und den reinen Internethändlern den E-Commerce-Markt nicht kampflos zu überlassen.
Trotz der E-Commerce-Euphorie würden aber auch in diesem Jahr keine beträchtlichen Einzelhandelsumsätze über das Internet erzielt, so Franzen. Der Umsatz im Online-Shopping beträgt in Deutschland in diesem Jahr nur 0,5 Prozent am gesamten Einzelhandelsumsatzes. Das sind immerhin fünf Milliarden DM.
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Es ist aber zu erwarten, so der HDE-Präsident, dass der Umsatzanteil des elektronischen Einzelhandels schon im Jahr 2010 zwischen 5 und 10 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes in Deutschland ausmachen wird. Der Einkauf per Internet wird bis dahin vor allem für Waren wie Bücher, CDs und Software neben dem stationären Handel zum Standard geworden sein.
Diese Entwicklung fordert nach Worten des HDE-Präsidenten den stationären Handel heraus. Die Geschäfte müssten sich Gedanken über eigene Stärken und Schwächen machen. Zwei Fehler könne der mittelständische Einzelhandel in dieser Situation begehen: sich unüberlegt und ohne gründliche Vorbereitung mit eigenen Angeboten in das Internet zu stürzen, oder so zu tun, als ginge ihn das Thema E-Commerce nichts an.
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