IBM bringt Spracherkennung ViaVoice 8.0 für Windows
Außerdem sollen die neu eingeführten Templates anwendungsspezifisch unterschiedliche Aufgaben wie E-Mail-Schreiben, Formular ausfüllen und ähnliche Aufgaben besser unterstützten als der bisherige Ansatz, eine Spracherkennung über alle Anwendungen hinweg einzusetzen.
Die Vorlesefunktion Voice Marks kann den Diktiervorgang auch rückwärts erledigen – dann liest der Computer dem Sprecher entweder in seiner eigenen oder einer synthetischen Sprache vor.
Die ViaVoice-Produktfamilie umfasst die fünf Versionen Pro, Advanced, Standard und Personal, die sich außer im Preis durch den Funktionsumfang unterscheiden:
Die Pro Edition enthält einen USB-Mikrofon, das auch an die Soundkarte anschließbar ist und die Makrofunktion ViaVoice Documents enthält, die Textbausteine verwaltet. Außerdem ist die Vorlesesoftware ViaVoice Marks im Paket dabei. ViaVoice unterstützt Windows NT, Me, 2000, 98 und 95.
Die Advanced Edition beinhaltet außer den obigen Features und Hardwarebeigaben die Erfassung von Sprachbefehlen zur Steuerung der Systemfunktionen des Rechners. Windows 2000 und NT werden nicht unterstützt.
Die Standard Edition ist ein einfacheres, billigeres Produkt und bietet nur die Texterfassung in Microsoft Word oder das ViaVoice SpeakPad. Die Spracherkennungs-Engine ist hingegen bei allen Produkten gleich.
Die Einsteigerversion ViaVoice Personal Edition erlaubt ebenfalls nur die Erfassung in Microsoft Word oder das ViaVoice SpeakPad und enthält zusätzlich ein Headset.
In den USA wird ViaVoice for Windows ab dem 5. September ausgeliefert, während die anderen Sprachversionen Ende 2000 erscheinen sollen. Die Personal Edition kostet 29,95 Dollar, die ViaVoice Standard Edition ist für 59,95 Dollar erhältlich. Für die Advanced Edition sind 99,95 Dollar fällig und die Pro Edition kostet 199,95 Dollar.


