Umfrage dokumentiert M-Commerce-Bedürfnisse
Der Umfrage zufolge besteht die größte Nachfrage im Bereich der klassischen E-Mail, die der User auch unterwegs einfach und komfortabel abrufen möchte. Direkt im Anschluss kommt bereits die mobile Nutzung von Finanz- und Shopping-Angeboten. Dies kommt für die meisten allerdings nur dann in Frage, wenn sichere Systeme zur Verfügung stehen.
Die Informationen werden dann als ausreichend geschützt angesehen, wenn sie von keinem Dritten auf ihrem Weg vom Handy oder Organizer bis hin zum endgültigen Zielpunkt abgefangen werden können. Das bisher genutzte System sieht vor, dass alle Daten über einen proprietären Gateway beim jeweiligen Provider geleitet werden. Hierdurch besteht theoretisch die Möglichkeit, dass Hacker diese Daten beim WAP-Server (Wireless Application Protocol) des Anbieters abfangen könnten.
Die Umfrage "The Early Adopters' Attitudes on Mobile eCommerce" zeigt, dass bei den so genannten "Early Adopters", also all jenen, die neue Technologien sehr schnell einsetzen und dementsprechend als starke Multiplikatoren in ihrem Umfeld auftreten, ein großes Interesse am mobilen Internet vorhanden ist. Bereits 70 Prozent der Befragten verfügen über entsprechende Geräte.
63 Prozent haben Interesse, Geschäfte über das mobile Internet abzuwickeln – 90 Prozent der heutigen Nutzer des mobilen Internets wollen mobil einkaufen oder Finanzdienstleistungen nutzen. Die Umfrage zeigt allerdings auch sehr deutlich, dass Unternehmen, die am M-Commerce teilhaben möchten, einige Voraussetzungen erfüllen müssen, damit ihre Kunden die neuen Angebote und damit die Vorteile des mobilen Internets wirklich nutzen.
Gleichzeitig wollen die potenziellen mobilen Internetnutzer frei über die genutzten Anbieter entscheiden und personalisierte Dienste nutzen. Die Studie wurde von Tantau Software Inc. in Auftrag gegeben, die selbst Software und Lösungen für den mobilen E-Commerce anbietet.
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