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Adobe stellt das Redaktionssystem InScope vor

Lösung für professionelles Publishing mit Workflow-Abbildung. Adobe kündigt mit Adobe InScope ein integriertes und individuell anpassbares Publishingsystem auf Web-Basis an. Die Software für das Management redaktioneller Inhalte zielt auf den Einsatz in komplexen Redaktionsumgebungen ab.
/ Andreas Donath
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InScope ist nach Angaben von Adobe für die Produktion medienübergreifender Publikationen geeignet. Die Workflow-Unterstützung soll sich durch den gesamten Produktionsablauf ziehen, angefangen bei der Planung bis hin zum fertigen Titel.

Das Produkt arbeitet mit der Seitenlayout-Software Adobe InDesign, dem Textsystem Adobe InCopy und Adobe Photoshop sowie dem HTML-Generator GoLive und der Webgrafik-Software ImageReady zusammen.

Der Adobe Publishing-Workflow sieht vor, dass Redaktion und Layout/Grafik sowohl unabhängig voneinander als auch parallel an einer Produktion arbeiten können. Die Inhalte werden auf einem Zentralserver vorgehalten, der von InScope verwaltet wird.

Adobe InScope setzt keinerlei Beschränkungen, was die Art der digitalen Inhalte betrifft, und soll auch medienübergreifendes Publishing ermöglichen, womit auch Webseiten gemeint sein können. Bislang sind die meisten Redaktionssysteme eher print- oder onlinelastig ausgelegt. Jedes Element wird in Kategorien eingeteilt und ein Verwendungszweck festgelegt, was die Nutzung für andere Medientypen erleichtert. Ferner liefert Adobe InScope Informationen darüber, welche Elemente zu bestimmten Ressorts und Berichten gehören.

Adobe InScope für Mac OS 8.5, 8.6 und 9.0, Windows 98, Windows 2000 und Windows NT 4.0 ist voraussichtlich ab Ende September erhältlich. Es wird ausschließlich von Systemintegratoren im Rahmen von redaktionellen Workflow-Lösungen vertrieben.

Als ersten wichtigen Kunden gibt Adobe die Firma Time Inc. mit den bekannten Magazinen People, Time Magazine, Sports Illustrated, Entertainment Weekly, Money, LIFE and InStyle an. Insgesamt sollen 35 Magazine von Time auf InScope migrieren.


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