Umfrage: Staat verantwortlich für "Aufrüstung" der Schulen
Besonders die Jahrgänge, die sich in der Familienphase befinden (30 bis 44 Jahre), sehen den Staat in der Pflicht, Schülern den Umgang mit Neuen Medien näher zu bringen, so das Ergebnis der Umfrage. 14 Prozent der Befragten halten hingegen private Initiativen von Unternehmen wie AOL und T-Online, die angekündigt haben, Klassenzimmer mit PCs und Internet-Zugängen auszustatten, für ausreichend. Jeder zehnte Befragte (11 Prozent) ist der Meinung, nicht der Staat, sondern die Eltern müssten dafür sorgen, dass ihr Nachwuchs in der Schule Zugang zu neuen Technologien erhält.
Wie die Online-Today-Umfrage weiter ergab, ist die Mehrheit der Bundesbürger (58 Prozent) dafür, dass das Fach "Neue Technologien/Internet" regulär an Schulen eingeführt wird. Ein Unterrichtsangebot auf freiwilliger Basis, beispielsweise in Arbeitsgruppen, befürworten 38 Prozent.
Kritisch sehen die Deutschen den ungehinderten Zugang zum Internet mit seinen teilweise jugendgefährdenden Websites. Daher plädiert die Mehrheit (38 Prozent) für einen – nach gewissen Regeln – begrenzten Zugang zum Web. Ein Drittel (31 Prozent) möchte, dass der verantwortungsbewusste Umgang mit dem Netz im Unterricht geübt wird, damit die Kinder solche Angebote von allein meiden. Hier sind es vor allem die Internet-Nutzer, die auf den verantwortungsbewussten Umgang mit dem Web setzen (36 Prozent gegenüber 17 Prozent bei den Nicht-Nutzern). Ein Viertel der Befragten wünscht sich, dass die Schüler nur unter Aufsicht ihrer Lehrer surfen.
Näheres zur Studie findet sich in der am 31. August erscheinenden Online-Today-Ausgabe.
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