Bulmahn übernimmt Schirmherrschaft von Linux-Kongress 2000
Seit der ersten Veranstaltung 1994 in Heidelberg entwickelte sich der Internationale Linux-Kongress zum wichtigsten europäischen Treffen und Forum von Linux-Experten und Linux-Entwicklern. Veranstaltet wird der diesjährige Kongress von der German Unix User Group (GUUG), dem niederländischen Pendant NLUUG und dem Linux-Verband LIVE.
Rund 500 Linux-Entwickler aus ganz Europa werden dieses Jahr in Erlangen erwartet. Wie für die Anwender der LinuxTag in Stuttgart, so ist der Linux-Kongress für Entwickler alljährlich die beste und bekannteste Möglichkeit zum Informationsaustausch über bestehende und zukünftige Open-Source-Projekte.
An den drei Tagen kommen in drei Tutorials und 25 Vorträgen ausgewiesene Experten zu Wort, deren Vorträge sich auf den Linux-Kernel und Fragen der Entwicklung von Open-Source-Software konzentrieren werden.
Begleitend wird auch immer wieder Grundsätzliches zur Software-Technologie und zur Philosophie von Open-Source-Projekten ausführlich behandelt werden.
Finanzielle Unterstützung seitens des Bundesministerium für Bildung und Forschung ermöglicht es in diesem Jahr nach Angaben der Veranstalter erstmals, wichtige Entwickler verschiedener Open-Source-Projekte gezielt zu Workshops einzuladen, die während und im Anschluss an den Linux-Kongress stattfinden. Neben "KOffice", einer freien Office-Suite für Unix/Linux, sind "Kryptografie" und Plex86/FreeMWare weitere Workshop-Themen.
Veranstaltungsort ist die Technische Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Die Teilnahmegebühr für beide Tage beträgt 420,- DM, bei einer Anmeldung und Bezahlung vor dem 30. August 2000 wird ein Rabatt von 33 Prozent gewährt.
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