USA: 2000 doppelt so viele PDA-Verkäufe wie 1999
Nach Angaben von NPD Intelect wurden 1999 US-weit insgesamt 1,3 Millionen Organizer verkauft. Die gleiche Anzahl wurde in der ersten Hälfte 2000 bereits an den Mann und die Frau gebracht. Durch das traditionell umsatzstärkste vierte Quartal dürften sich die Verkaufszahlen bis zum Jahresende mehr als verdoppeln.
In den USA wurden im Juni 2000 rund 190 Prozent mehr PDAs verkauft als im gleichen Monat des Vorjahres. Insgesamt wurden mit den kleinen elektronischen Helferlein im vergangenen Jahr in den USA 436,5 Millionen Dollar umgesetzt, während in der ersten Jahreshälfte 2000 die Umsätze 406,9 Millionen Dollar erreichten.
Betrachtet man die 2000er Marktanteile, kommt Palm mit 65 Prozent an die Spitze, gefolgt von Handspring mit 21 Prozent. Im vergangenen Jahr gab es Handspring noch nicht und Palm kam auf 74,8 Prozent. Zählt man beide Unternehmen zusammen, die auf der Basis des gleichen Betriebssystems Produkte anbieten, hat die Palm-Computing-Plattform jetzt einen Anteil von 86 Prozent.
Im Juni 2000 hatte Casio einen US-Marktanteil von 4,4 Prozent (1999: 13,5 Prozent), Hewlett-Packard 3,3 Prozent (3,1 Prozent) und NEC 2,0 Prozent. Aus der Top-5-Liste vollkommen herausgefallen sind Philips und Everex.
Der PDA-Durchschnittspreis ist nach Angaben von NPD Intelect von 350 Dollar im Juni 1999 auf 324 Dollar in diesem Juni gefallen, wobei die starke Nachfrage und Lieferschwierigkeiten bei einzelnen Komponenten zu gefestigten Preisen geführt haben.