Linux-Firmen springen auf den Build-to-Order-Zug auf
Der Hauptkonkurrent VA Linux hatte vor zwei Wochen begonnen, auf seiner Webseite individuelle Softwarekonfigurationen anzubieten. Penguin Computing wurde selbst von einem VA-Linux-Angestellten gegründet.
Das Personalisierungsprogramm "Raptor" soll den Kunden bei der Einrichtung der Systeme Zeit sparen. Die bisher üblichen von der Stange vorkonfigurierten Rechner wurden von den meisten Kunden zunächst formatiert und dann mit eigenen Softwarepaketen ausgestattet, so Penguin Computing. Bei VA Linux heißt die Built-to-Order-Software "Selector".
Der Built-to-Order Software Selector bietet Hintergrundinformationen zu jedem Softwarepaket und überprüft eventuelle Abhängigkeiten zwischen den ausgewählten Paketen, um sicherzustellen, dass die vom Kunden gewählten Konfigurationen zusammenarbeiten können.
Bei VA Linux kann der Kunde aus 700 Linux-Softwarepaketen auswählen, die voll konfiguriert und lauffähig ausgeliefert werden. Damit lassen sich das von VA-Linux-Kunden bestellte Betriebssystem und Anwendungssoftware über das Internet an spezifische Kundenanforderungen anpassen. Ähnliches hat auch Penguin Computing vor. In den nächsten Monaten soll das Angebot noch um mehrere hundert Konfigurationen erweitert werden.
Künftig wollen beide Unternehmen auch kommerzielle Software vorinstallieren, bisher handelt es sich fast ausnahmslos um Open-Source-Freeware-Programme.
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