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Ebay will Ende des Jahres in Frankreich starten

Europäische Expansion geht weiter. Der Auktionsveranstalter eBay will zum Ende des Jahres in Frankreich sein Angebot in einer lokalisierten Fassung anbieten.
/ Andreas Donath
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Zur Zeit ist eBay in Europa nur auf dem deutschen und britischen Markt vertreten. In Italien will man ebenfalls in kürzester Zeit starten. Nach eigenen Angaben ist man in Deutschland Marktführer und in Großbritannien Zweiter hinter QXL.com.

Außer auf dem amerikanischen Heimatmarkt ist eBay auch in Kanada, Australien und Japan vertreten.

Wie eBay den Markteintritt in Frankreich schaffen will, ist allerdings noch unklar. Möglich wäre wie in Deutschland die Akquisition eines Unternehmens, oder wie in Australien oder Japan die enge Kooperation mit bestehenden Auktionsangeboten im Web. Die wichtigste, da marktbeherrschende Auktionssite in Frankreich ist iBazar, der auch der ebay.fr-Domainname gehört.

Nach iBazar, die für Juni rund 330.000 Besucher angeben, ist Aucland.fr mit rund 150.000 Besuchern die Nummer zwei in Frankreich. Weit abgeschlagen ist der französische Ableger von QXL mit 67.000.

Während eBay den Markteintritt plant, bekommt der ebenfalls amerikanische Portal- und Auktionsbetreiber Yahoo in Frankreich ernsthafte Probleme, wenn weiterhin französische Surfer auf die [amerikanische] Auktionsseite zugreifen können, auf denen unter anderem Nazi-Gegenstände versteigert werden.

Die Auktionen wurden vom französischen Portal Yahoo.fr entfernt, während die Betreiber von Yahoo USA es ablehnten, die betreffenden Auktionen von der Website zu nehmen oder entsprechende Warnhinweise anzubringen.

Zur Klage gebracht wurde die Sache durch die Vereinigung jüdischer Studenten und der internationalen Liga gegen Rassismus und Antisemitismus (LICRA).

Nach französischem Recht ist der Handel mit gewaltverherrlichenden oder rassistischen Gegenständen verboten.


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