Studie: Videospiele werden zum akzeptierten Kulturgut

Klischee vom schüchternen und einsamen Spieler überholt

Laut einer unter dem Titel "Gaming in America Survey" von der amerikanischen Forschungsgesellschaft The Strategy Group veröffentlichten Studie zum Thema Videospiele und ihre Akzeptanz in der Gesellschaft werden Spiele zunehmend als Kulturgut akzeptiert. Zudem steigt die Anzahl der Spieler stetig an, so planen etwa 22 Prozent der amerikanischen Bevölkerung sich eine der neuen Konsolen von Sony, Microsoft oder Nintendo zuzulegen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Studie, bei der insgesamt 2.000 Spieler befragt wurden, kommt zu dem Schluss, dass Videospiele aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind und dass Spielekonsolen schon bald ein üblicher Bestandteil eines jeden Wohnzimmers sein könnten. Beschleunigt werde diese Entwicklung durch die Möglichkeit, bestimmte Geräte wie die PlayStation 2 (PS2) auch als DVD-Player einsetzen zu können. Viele Konsumenten werden eine Konsole daher primär als Film-Abspielgerät erwerben und sie dann später auch als Spielemedium nutzen. Ein Vergleich der hohen PS2-Konsolen- und anfangs niedrigen PS2-Spiele-Verkaufszahlen sowie des deutlich gewachsenen Interesses an DVDs in Japan bestätigen dies.

Stellenmarkt
  1. Trainee IT SAP (m/w/d)
    CLAAS KGaA mbH, Harsewinkel
  2. Software Architekt (m/w/d) für die Business Unit Digitalization
    Maag Germany GmbH, Kervenheim, Xanten, Großostheim
Detailsuche

Zudem räumt die Studie mit den gängigen Vorurteilen vom schüchternen, einsamen Spieler auf. Laut den Umfrageergebnissen betreiben mehr als 40 Prozent aller befragten Spieler Extremsportarten, und mehr als 50 Prozent bezeichnen sich selbst als abenteuerlustig. Zudem sind die meisten Spieler jung, männlich und relativ finanzkräftig.

Auch das Online-Gaming gewinnt zunehmend an Popularität. Im Schnitt verbringen die Spieler knapp 13 Stunden pro Woche im Internet und 6,5 Stunden pro Woche mit Online-Spielen. Zu berücksichtigen ist, dass bei der Studie nur amerikanische Spieler befragt wurden, die Ergebnisse also nur bedingt auf hiesige Gamer angewandt werden können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Nancy Faeser
Der wandelnde Fallrückzieher

Angeblich ist Nancy Faeser Bundesinnenministerin geworden, um sich für den hessischen Landtagswahlkampf zu profilieren. Das merkt man leider.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

Nancy Faeser: Der wandelnde Fallrückzieher
Artikel
  1. Agile Softwareentwicklung: Einfach mal so drauflos programmiert?
    Agile Softwareentwicklung
    Einfach mal so drauflos programmiert?

    Ohne Scrum wäre das nicht passiert, heißt es oft, wenn etwas schiefgeht. Dabei ist es umgekehrt: Ohne agiles Arbeiten geht es nicht mehr. Doch es gibt drei fundamentale Missverständnisse.
    Von Frank Heckel

  2. Deepfake-Video: Mordopfer sucht selbst nach den Tätern
    Deepfake-Video
    Mordopfer sucht "selbst" nach den Tätern

    Die niederländische Polizei sucht mit einem via KI erzeugten Video nach den Mördern eines 13-jährigen Jungen.

  3. Spielebranche: Management möchte Electronic Arts verkaufen
    Spielebranche
    Management möchte Electronic Arts verkaufen

    EA-Chef Andrew Wilson will eine Firma verkaufen - seine. Verhandlungen soll es mit Amazon, Apple und zuletzt mit Disney gegeben haben.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Xbox Series X bestellbar • Samsung schenkt 19% MwSt. • MindStar (u. a. AMD Ryzen 9 5950X 488€) • Cyber Week: Jetzt alle Deals freigeschaltet • LG OLED TV 77" 62% günstiger: 1.749€ • Bis zu 35% auf MSI • Alternate (u. a. AKRacing Core EX SE Gaming-Stuhl 169€) [Werbung]
    •  /