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AltaVista zieht die Reißleine bei britischer Flatrate

Ehrgeizige Pläne enden in einem Fiasko. Der Suchmaschinenbetreiber AltaVista hat in Großbritannien seine Flat-Rate-Pläne wieder eingestellt und die britischen Telekommunikationskonzerne beschuldigt, ihnen das Angebot unmöglich zu machen.
/ Andreas Donath
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Der Rückzieher kam sechs Monate nach der Ankündigung von AltaVista, in Großbritannien eine Flat-Rate anzubieten. Bis jetzt haben sich rund eine Viertel Million Interessenten registrieren lassen. Finanzieren sollte sich der Dienst über Werbung und Sponsoring-Einnahmen.

Für das Scheitern macht AltaVista den Telekommunikationsmarkt auf der Insel und damit vor allem British Telecom verantwortlich, die die erforderlichen Leistungen im erforderlichen Zeitrahmen nicht bereitstellen könne, was im krassen Kontrast zum Lob auch von Seiten der Regierung steht, die bei der Ankündigung einer Flat-Rate applaudiert hatte.

British Telecom bietet nach Druck des Regulierers hingegen eine beschränkte Flatrate zu bestimmten Uhrzeiten an.

Auch in Deutschland bietet AltaVista einen Internetzugang an, der maximal zehn Freiminuten pro Tag mit sich bringt.


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