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Studie: Kinder mit besseren Chancen mit Internet im Haushalt

Gefahr einer Zwei-Klassen-Gesellschaft entsteht. Eine Studie zur Internet-Nutzung von Kindern, die vom GfK-Online-Monitor durchgeführt und von interactive media in Auftrag gegeben wurde, kam zu dem Schluss, dass Kinder, die in Haushalten aufwachsen, in denen mindestens ein Elternteil das Internet nutzt, bessere Chancen in der wissensbasierten Informationsgesellschaft haben.
/ Andreas Donath
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In den entsprechend ausgestatteten Haushalten würden Kinder früher lernen, mit den modernen Informationstechniken umzugehen als in Haushalten, in denen kein Elternteil das Internet privat oder beruflich nutzt.

Die Ergebnisse geben Anlass zur Sorge, dass eine Zwei-Klassen-Gesellschaft entsteht und damit ein Teil der Jugendlichen für die Zukunft disqualifiziert wird.

Schon im Alter von sechs bis sieben Jahren sammelt fast ein Fünftel der Kinder in Internet-Haushalten Erfahrungen mit dem Web. Während gut 90 Prozent der 14-18-Jährigen, deren Eltern zu Hause oder am Arbeitsplatz das Internet nutzen, ebenfalls "web-erfahren" sind, verfügen in den so genannten Nicht-Nutzer-Haushalten nur 44 Prozent über solche Kenntnisse.

Ein gewisser Sättigungseffekt hat vor allem in den jungen Altersgruppen stattgefunden, so die Ergebnisse des jüngsten GfK-Online Monitors. Die mittelständische Wirtschaft und der öffentliche Sektor, vor allem die Schulen, ziehen nicht im geforderten Maße mit. "Die Schulen sind aufgefordert, eine neue Bildungsoffensive zu starten und die Jugend für das Internet-Zeitalter zu qualifizieren", erklärt Stefan Rabe, Leiter Vermarktung interactive media.

Ein Drittel der Deutschen aller Altersklassen – rund 18 Millionen – nutzen zumindest gelegentlich das Internet. Die Zuwachsrate beträgt gegenüber dem Vorhalbjahr 13 Prozent.


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