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CSU fordert öffentlich-rechtliche Vergabe von Domainnamen

Vorhaben soll Rechtssicherheit stärken. Dr. Markus Söder, der Internetexperte der CSU, forderte, die Vergabe von Domains künftig öffentlich-rechtlich zu regeln, um die Rechtssicherheit zu verbessern.
/ Andreas Donath
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Die bisherige Vergabe durch private Organisationen sei nach Ansicht von Söder in vielerlei Hinsicht problematisch: Zum einen gebe es ständig Rechtsstreitigkeiten um Namen, die zwar als Firmen-Namen im Handelsregister, nicht jedoch als Domainname eingetragen sind. Deshalb versuchten manche über die Besetzung von Domainnamen diese teuer an die Firmen zu verkaufen. Zum anderen müssten Domain-Inhaber ständig mit Klagen bereits vorhandener Firmen rechnen. Dieser Zustand führe zu einer Rechtsunsicherheit.

Daher will Söder die Domain-Vergabe künftig durch ein öffentlich-rechtliches Verfahren regeln. Söder: "Das Europäische Marken- und Patentamt wäre die richtige Institution für die Domain-Vergabe, denn Namen sind genauso wichtig wie Marken- oder Schutzrechte. Das Europäische Marken- und Patentamt kann ähnlich wie bei den Patenten durch eine Recherche Streitigkeiten verhindern."Des Weiteren könnte somit die Eintragung von Rechtsradikalen leicht überprüft und rasch gelöscht und verboten werden.

Söder: "Das Namensrecht ist wirtschaftlich und politisch von so großer Bedeutung, dass es ein neues Verfahren im Internet braucht."Ob man deshalb aber gleich das Domainvergabeverfahren im Endeffekt verstaatlichen muss?


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