Spieletest: Infestation - 3D-Action mit Strategieelementen
Inoffizieller Nachfolger zu V 2000. Actionspiele, die nicht die übliche Egoshooter-Kost bieten, sind am PC selten und eher eine Domäne der Konsolen. Mit Infestation präsentieren Ubi Soft und Frontier Development nun ein Seek- and Destroy-Spiel, das durchaus mit kreativen Spielelementen aufwarten kann.
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Wir schreiben das Jahr 2236. Die Menschen haben es endlich geschafft, WARP-Tore zu errichten, mit deren Hilfe sich auch größte Entfernungen innerhalb kürzester Zeit zurücklegen lassen. Leider wurde dabei nicht an Passkontrollen oder Ähnliches gedacht, so dass ein paar böse Außerirdische aus fernen Galaxien kurzerhand die Tore für ihre eigenen Zwecke missbrauchen und die heimischen Planeten mit ihren üblen Machenschaften zu überschwemmen drohen.
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Dem gilt es natürlich Einhalt zu gebieten, und so macht man sich denn in einem kruden Vehikel, das entfernt an einen Panzer erinnert und in hohem Maße verwandlungsfähig ist, auf, die Aliens wieder zu verscheuchen. Indem man Energiepunkte und Kristalle aufsammelt, kann man Schritt für Schritt in den einzelnen Missionen seine Waffen ausbauen und dem Fahrzeug neue Tuningoptionen wie Granaten, Scanner und Turboboosts spendieren.
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Nicht ganz unkompliziert gestaltet sich dabei die Steuerung: Da man eine Vielzahl von Waffen, Fahrmanövern und Goodies gleichzeitig koordinieren muss, verliert man auf Grund der komplexen Tastaturbelegung leicht den Überblick und braucht einige Zeit, bis man die richtige Taste im richtigen Moment drückt. Dafür kann die Präsentation durchaus überzeugen, die Grafik ist nett, die Sounds sind gelungen und die Hardwareanforderungen sind relativ gering, so dass man bereits mit einem Pentium II ein rasantes Spiel erlebt.
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Leider flaut die anfängliche Begeisterung über das abwechslungsreiche Gameplay relativ schnell ab, da die Missionen alle recht ähnlich gestrickt sind. Prinzipiell sind die Aufgaben immer die gleichen, man muss den Gegner ausschalten, ein paar Wissenschaftler an den richtigen Orten absetzen und genügend Kristalle und Energiepunkte einsammeln, um die nächste Runde unbeschadet zu überstehen.
Insbesondere Multiplayer werden aber auch auf längere Zeit ihren Spaß haben, denn mehrere Modi wie etwa ein POD-Rennen oder ein Panzer-Fußballspiel sorgen für gute Laune im Netzwerk.
Fazit: Infestation bietet für einige Stunden eine recht unterhaltsame Mischung aus Action und ein paar Strategieelementen, die vor allem in den ersten Missionen überzeugen kann. Auf Grund des etwas einfallslosen Gamedesigns sinkt die Motivation allerdings recht bald wieder, so dass nur der Multiplayer-Modus auch auf längere Sicht Spielspaß garantiert.