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Sommer sagt Fusionswelle auf dem Handy-Markt voraus

Öffnung des Telekom-UMTS-Netzes für Dritte ? Telekom-Chef Ron Sommer rechnet mit einer weiteren Konzentrationswelle auf dem europäischen Handy-Markt. Die zahlreichen Fusionen und Übernahmen der letzten Jahre, so Sommer in einem Interview mit dem Spiegel, seien "erst der Auftakt" gewesen.
/ Andreas Donath
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Die hohen Kosten für die UMTS-Lizenzen würden den Trend zu Fusionen und Übernahmen noch einmal verschärfen. Sommer schließt nicht aus, das künftige UMTS-Netz der Telekom auch anderen Firmen zur Verfügung zu stellen.

Mit den Einnahmen durch einen solchen virtuellen Netzbetreiber könnten die hohen Kosten für Lizenz und Netzaufbau schneller wieder eingefahren werden. Es könne, so der Telekom-Chef in dem Spiegel-Interview, durchaus "wirtschaftliche Umstände geben, die einen solchen Schritt sinnvoll machen."Wie der Spiegel weiter berichtet, könnte eine von Bundesumweltminister Jürgen Trittin geplante Verschärfung der Elektrosmog-Verordnung den Handy-Boom der neuen Generation gefährden.

Das Magazin beruft sich dabei auf Regulierungsexperten aus dem Wirtschaftsministerium. Sie befürchten, dass die von Trittin geplante Herabsetzung des Grenzwertes auf ein Zehntel der jetzt zulässigen Normen in einigen Ballungsgebieten zu Problemen führen und den Netzbetreibern die Geschäftsgrundlage entziehen könnte.


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