DaimlerChrysler bildet Prozessinformationen im Internet ab
Hinter dem Namen "FastCar" verbirgt sich ein Projekt, das die Vernetzung von Konstruktion, Technik, Fertigung, Qualitätssicherung, Finanzen, Beschaffung und Vertrieb mittels Internet-Technologien ermöglicht.
"Das FastCar-Projekt ist schon recht ambitioniert", sagte James P. Holden, Präsident und Vorstandsvorsitzender der Chrysler Group, auf einem Geschäftsseminar in Traverse City, Michigan. "Es wird den gesamten Prozess der Produktentwicklung in Echtzeit transparent machen, und – was noch wichtiger ist – es wird bei gesteigerter Präzision die Entwicklungszeiten deutlich verkürzen, den anfallenden Abfall verringern und die Qualität unserer Produkte verbessern."
Vor mehr als zehn Jahren hatte DaimlerChrysler mit seinen Plattform-Teams neue Standards für die Automobilentwicklung entwickelt. Nach Angaben des Unternehmens wurden so zum ersten Mal so verschiedene Bereiche wie Produktplanung, Konstruktion, Technik, Fertigung, Beschaffung, Finanzen, Vertrieb usw. zusammengebracht.
Projektleiter aller Ebenen sollen künftig mit Hilfe von FastCar Informationen über ein bestimmtes Produktprogramm so leicht wiederfinden, als ob sie online ein Aktiendepot prüfen wollten. Man könne beispielsweise die aktuellsten Daten über Kosten, Gewicht, Investition, Timing, Produktplanung, Lieferanten und Kunden abfragen.
"Während des Lebenszyklus' eines Produkts werden Tausende von Änderungen vorgenommen. Früher vergingen bis zu 90 Tage, bis so eine Änderung im ganzen Unternehmen publik gemacht war. Heute bietet uns FastCar die Mittel, um wichtige Informationen im Unternehmen wie im Extended Enterprise sofort allen zugänglich zu machen", erklärt Holden den Hauptvorteil des Projektes.
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