Bundeswirtschaftsminister: Deutschland profitiert von UMTS
Müller betonte, dass die Versteigerung der UMTS-Lizenzen den Auftakt für Milliarden-Investitionen in die Mobilfunkgeneration der Zukunft bilden würde.
Der Bundeswirtschaftsminister würdigte die effiziente Organisation und Durchführung der Versteigerung als ein großes Verdienst der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post.
Mit der Versteigerung leiste das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und die Regulierungsbehörde einen maßgeblichen Beitrag zur Konsolidierung des Bundeshaushaltes und zum Abbau der Bundesschulden. Müller: "Auch der Zeitpunkt ist richtig gewählt: Wir liegen mit an der Spitze in Europa und haben die Chance, bei UMTS eine herausragende Stellung einzunehmen. Von dem jetzt eröffneten Milliardenmarkt für den Aufbau der Netz-Infrastruktur, für neue Endgeräte und innovative Anwendungen werden in erheblichem Maße auch deutsche Unternehmen profitieren." Jetzt müssten die Verbraucher für die Kommunikations- und Nutzungsmöglichkeiten der neuen Mobilfunkgeneration begeistert werden, so Müller euphorisch.
Fachleute schätzen den weltweiten Handy-Markt heute auf 1,7 Milliarden Nutzer bis 2010. In wenigen Jahren soll der mobile Zugang zu globalen Informationsquellen den über drahtgebundene Leitungen übersteigen.
Allein in Deutschland telefonieren derzeit etwa 35 Millionen Menschen mobil, über 20 Millionen nutzen das Internet. Bis 2010 erwartet der Minister für Deutschland 30 Millionen UMTS-Kunden.
Die Höchstgebote für die zwölf Frequenzpakete stiegen am Mittwoch nach der 162. Runde auf 93,35 Milliarden DM.
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