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Amiga Future ist tot, es lebe Amiga Future

Publikation vom Verlag eingestellt, in Eigenregie weiter publiziert. Die 26ste und eigentlich letzte Ausgabe der deutschsprachigen Amiga Future, einem der letzten verbleibenden Amiga-Magazine, erscheint nur noch in niedriger Auflage am Bahnhofskiosk und per Abo. Der Falke Verlag wird das Magazin dann einstellen. Amiga-Jünger müssen jedoch nicht alle Hoffnung fahren lassen, denn die Amiga-Future-Redaktion um Andreas Magerl hat sich entschlossen, das Heft "ehrenamtlich" weiterzuführen.
/ Christian Klaß
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Der Falke Verlag sah sich gezwungen, die Amiga Future aus wirtschaftlichen Gründen einzustellen, da man dank zu geringer Abverkäufe Verluste damit eingefahren hat, die nicht länger tragbar waren:

"Obwohl die Amiga Future viele Freunde und Käufer hat, schaffen wir es leider beim besten Willen nicht mehr, die Amiga Future gewinnbringend herauszugeben. Einerseits fehlen uns die Anzeigenerlöse, die ein Magazin haben sollte, andererseits ist die Produktion eines Amiga-Magazins mit einem Datenträger für die aktuelle Marktsituation zu kostspielig", so Ali Goukassian, Verlagsleiter des Falke Verlags.

Die Amiga-Future-Redaktion akzeptiert das, will aber das Heft im Alleingang mit Hilfe des APC&TCP-Computerclubs weiterführen und seine treuen Leser nicht im Stich lassen:

"Wir, die gesamte Redaktion der Amiga Future, haben beschlossen, ab der Ausgabe 27 das Heft in Eigenregie weiterzuführen. Alle die an dem Projekt "Amiga Future, FOREVER" beteiligt sind, verzichten dabei erst einmal auf jede Art von Lohn und Bezahlung und werden dabei jedoch die gleiche Arbeit leisten wie früher, natürlich in der gleichen und vielleicht sogar besseren Qualität", so die Mitteilung der engagierten Redakteure an ihre Leser.

Die Amiga Future wird in Zukunft direkt bei der Redaktion als Einzelheft und natürlich im Abo erhältlich sein. Weiterhin hofft man, dass möglichst viele Amiga-Händler das Heft anbieten werden.

Für die erste Auflage in Eigenregie, das Heft 27, hat sich das Team viel vorgenommen, denn es soll den gleichen Umfang wie die vom Falke Verlag herausgegebene Amiga Future haben. Auch der Druck des voraussichtlich am 25. Oktober erscheinenden Hefts soll professionell bleiben, inkl. Farbcover und 48 s/w-Seiten.

Der Einzelpreis des Hefts soll innerhalb Deutschlands 6,80 DM zzgl. 3,- DM Versandkosten betragen, während das Abo von sechs Ausgaben 59,40 DM inkl. Versandkosten kosten soll. Eine Shareware-CD ist gegen einen geringen Aufpreis mit dabei. Bestehende Abonnenten sollen ein Jahr lang neben der Amiga Future zusätzlich die weiterhin vom Falke Verlag herausgegebene Amiga-Plus erhalten und können sich nach Ablauf dieser Zeit für eine der beiden Publikationen entscheiden.

Falls sich genug Käufer und vor allem Abonnenten finden, soll die Produktion des Hefts fortgesetzt werden. Ist dies der Fall, soll es in Zukunft monatlich, mit mehr Seiten und komplett in Farbe erscheinen. Auch die Versandkosten sollen dann sinken.

Bis es soweit ist, hofft das Team des Amiga-Future-Hefts auf genug Abonnenten und Unterstützung, um das Projekt dauerhaft in Angriff nehmen zu können.

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