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Siemens bietet Technik für Auslands-Prepaid-Dienste an

Eingebautes Call-Back-Verfahren. Der Bereich Siemens Information and Communication Mobile des Großkonzerns bietet ab sofort einen Dienst an, mit dem Mobilfunkkunden auch im Ausland ohne Grundgebühr und ohne feste Vertragsbindung uneingeschränkt telefonieren können.
/ Andreas Donath
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Der Prepaid-Dienst INXpress UCB (USSD Call Back) auf Basis der Plattform INXpress funktioniert weltweit in allen GSM-Netzen. Für den Endkunden gibt es durch die Umstellung auf den neuen Prepaid-Dienst einige Vorteile: Sie können ihr ganz normales Handy nun weltweit innerhalb von GSM-Netzen zu attraktiven Konditionen benutzen und müssen auch keine neue Rufnummer oder einen zusätzlichen Vertrag beantragen.

Der Name UCB – "USSD Call Back" – weist auf das Rückrufprinzip des neuen Dienstes hin: Der Prepaid-Teilnehmer wählt im Ausland die gewünschte Rufnummer und legt danach auf. Nach positiver Prüfung des Prepaid-Kontos im Heimatland des anrufenden Teilnehmers baut das Netz zwischen beiden Teilnehmern eine Rufverbindung auf: Zunächst klingelt es beim anrufenden Teilnehmer; hat dieser abgehoben, wird der Ruf zum angerufenen Teilnehmer aufgebaut. Die Gebühren bezahlt wie gewohnt der anrufende Teilnehmer von seinem Prepaid-Konto.

Bisher waren Mobilfunkteilnehmer mit einer Prepaid-Karte im Ausland meist nicht erreichbar, noch konnten sie selbst jemanden anrufen. Die Nutzung von fremden Mobilfunknetzen, das so genannte Roaming, im Ausland funktionierte mit einem Prepaid-Gerät nämlich nur dann, wenn sich die Netzbetreiber der einzelnen Länder auf die Installation und Nutzung des gemeinsamen Standards CAMEL (Customized Application for Mobile network Enhanced Logic) einigen konnten, der den für Prepaid zusätzlich notwendigen Datenaustausch in Echtzeit zwischen den verschiedenen Mobilfunknetzen ermöglicht.


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