Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

IBM: V-Groove soll Moore's Law ein Ende setzen

Erste Muster versprechen Chips mit 0,1 Micron Abstand zwischen Transistoren. Ein technologischer Durchbruch von IBM-Forschern soll Moore's Law auf den Kopf stellen, das berichtet der US-Computernachrichtendienst ZDNet. Dabei ist die Rede von einem neuen Chip-Transistor-Design mit dem Namen V-Groove. Mit diesen V-Groove-Transistoren soll es möglich werden, die Abstände zwischen den Transistoren auf einem Chip auf 0,1 Micron zu reduzieren.
/ Jens Ihlenfeld
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Mit diesen aus heutiger Sicht extrem geringen Abständen könnte die Zahl der Transistoren auf einen Chip bei gleicher Größe deutlich erhöht und so eine deutliche Performancesteigerung erreicht werden. Aktuelle Pentium-Chips werden in 0,18-Mikron-Technologie gefertigt.

Die V-Groove-Technologie soll dabei durch extrem feine Kanäle kaum das bisher größte Problem bei der Miniaturisierung lösen, elektrische Interferenzen zwischen den einzelnen Transistoren.

Gemeinsam mit den Forschungspartnern MIT und UCLA sei IBM jetzt in der Lage, erste Test-Transistoren herzustellen, die die V-Groove-Technologie verwenden, berichtet ZDNet. Damit sei bewiesen, dass es möglich sei, Chips mit entsprechend geringen Transistor-Abständen zu fertigen.

Damit könnte IBM Moore's gesetzt ad absurdum führen, hatte der Intel-Gründer doch einst prophezeit, dass sich die Zahl der Transistoren auf Chips alle 24 Monate verdoppeln würde.


Relevante Themen