c't: Linux und Windows als Web-Server gleichauf
"Die Linux-Entwickler haben bei der Überarbeitung des Kernels wirklich ganze Arbeit geleistet", so c't-Redakteur Jürgen Schmidt. "In keinem der Tests musste Linux mehr hinter der Konkurrenz aus Redmond zurückstehen."
Sowohl Linux als auch Windows 2000 können mehr statische Seiten liefern, als das Netzwerk verträgt. Doch auf realen Web-Servern erzeugen weniger die Anfragen nach statischen Web-Seiten die Systemlast, sondern das Aufbereiten speziell vom Surfer angeforderter Angebote, also das Erzeugen dynamischer Seiten etwa aus Datenbanken.
Linux und Windows profitierten bei simulierten Datenbankanfragen mit den Skriptsprachen PHP oder ASP deutlich von zusätzlicher Prozessorleistung. Bei bis zu vier CPUs wächst die Systemleistung beider Kandidaten mit jedem weiteren Prozessor linear an.
Vier Prozessoren liefern laut der c't-Redaktion zwar nicht die vierfache Leistung, aber im getesteten Anwendungsfall immerhin die dreifache Leistung eines Ein-Prozessor-Systems. Aus Sicht des Informatikers ist das ein beachtlich guter Wert. Die ebenfalls untersuchten Achtfach-Systeme schnitten allerdings längst nicht so gut ab – erst recht, wenn man ihren deutlich höheren Preis bezogen auf Vier-Prozessor-Maschinen berücksichtigt.
Der "Webserver-Betriebssystem-Vergleichstest" ist in der aktuellen c't-Ausgabe 17/2000 nachzulesen.
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