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Sonne: Flatrate-Angebot jetzt wieder ohne Störungen?

Technischer Fehler soll für ständige Verbindungsabbrüche verantwortlich sein. Sonne, das Flatrate-Angebot von Versatel, erntete in den vergangenen Tagen immer mehr Kritik. Zuletzt wurden Internet-Verbindungen laut Nutzern nach 60 Minuten getrennt, auch wenn gerade ein Download vonstatten ging. Dies soll nun aber ein Ende haben.
/ Jens Ihlenfeld
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Die in den vergangenen Tagen häufig aufgetretenen Verbindungsabbrüche bei der Nutzung des Onlinedienstes Sonne seien auf einen technischen Fehler zurückzuführen, heißt es bei Versatel. "Hier liegt keine beabsichtigte Veränderung der Produktspezifikationen vor. Eine automatische Trennung wird regulär erst nach zwölf Stunden durchgeführt, wobei selbst dann eine sofortige Wiedereinwahl möglich ist. Der technische Fehler, der für die Verbindungsabbrüche verantwortlich war, ist durch Ausbau- und Umstellungsarbeiten an den Authentisierungssystemen entstanden. Der Dienst steht den Sonne-Kunden jetzt wieder in der gewohnten Qualität zur Verfügung" , so Mirko Windmüller, Marketing Manager bei Versatel.

Allerdings stellt man zudem klar, dass man neben dem fortschreitenden Ausbau der Netzkapazitäten bei Sonne auch der Unterbindung missbräuchlicher Nutzung große Aufmerksamkeit schenkt. Als "missbräuchliche Nutzung" sieht Versatel dabei verschiedene Formen der Mehrfachnutzung oder dem unnötigen und konstanten Aufrechterhalten der Verbindung über viele Tage hinweg an, durch die einige Kunden die Dienstkapazitäten übermäßig beanspruchten.

Kommentar:
Offen bleibt dabei, welchen großen Unterschied es macht, ob eine Leitung von einem User oder von mehreren gleichzeitig ausgelastet wird. Auch das ständige Offenhalten von Verbindungen scheint dem Preismodell Flatrate wohl kaum zu widersprechen, die so eine höhere Zahl an Einwahlports erfordert.


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