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Dataquest: Geringes Wachstum im europäischen Profi-PC-Markt

Über 7,6 Millionen PCs in Europa verkauft

Der europäische Personal-Computer-Markt hat laut Dataquest im zweiten Quartal 2000 ein Wachstum um 8,9 Prozent erfahren, wobei insgesamt 7,6 Millionen Rechner ausgeliefert wurden. Die Zahl der ausgelieferten PCs wuchs im professionellen Segment jedoch nur um 0,3 Prozent, während sie im Heimbereich um 40 Prozent angewachsen ist.

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Allerdings hält das professionelle Segment mit 72,2 Prozent und 5,5 Millionen verkauften Einheiten immer noch den Löwenanteil des PC-Marktes in Europa. Das Wachstum des Heimanwender-Marktes wuchs zwar stärker, ist mit 2,1 Millionen verkauften Einheiten im zweiten Quartal jedoch weiterhin wesentlich kleiner.

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Hewlett-Packard war laut Dataquest der einzige Hersteller, der mit 17 Prozent Wachstum über dem Industrie-Durchschnitt lag. Mit etwa 551.000 verkauften Rechnern besitzt HP einen Marktanteil von 7,2 Prozent und liegt auf der vierten Position nach Compaq (15,9 Prozent), Fujitsu Siemens (8,9) und Dell (8,6 Prozent). IBM folgt mit 7,2 Prozent Marktanteil.

In Deutschland wurden mit über 1,5 Millionen Rechnern die meisten Rechner in der EU verkauft; 10,3 Prozent mehr als im zweiten Quartal 1999. Danach folgt Großbritannien mit 1,3 Millionen Rechnern (11,3 Prozent mehr) und Frankreich mit insgesamt 0,9 Millionen Rechnern (0,8 Prozent weniger). Der EU-Nachbar Russland kann mit 28,7 Prozent das größte Wachstum gegenüber dem Vorjahr aufweisen, bei 0,3 Millionen verkauften Rechnern.

Schuld am geringen Wachstum im Profi-Segment sind, laut Howard Seabrook von Dataquests "Computer Systems and Peripherals Programs", unter anderem Zurückhaltung wegen Jahr-2000-Problemen, eine nur zögerliche Adoption von Windows 2000 und Rückgänge der Margen im Großkundengeschäft. Ein oft genannter Grund - die Nutzung von IT-Mitteln zum Aufbau von E-Business-Realisationen - sei jedoch eher ein Symptom des Wandels. "Die europäischen IT-Märkte entwickeln sich; nach vier eigenartigen Quartalen, leben wir nun in anderen Zeiten. Es gibt keine Rückkehr zu den nun angenehmen wirkenden Tagen von 1998", so Seabrook.

Der Schlüssel für eine stärkeres Wachstum sei eine Reduktion der Produktzyklen: "Es gibt eine wachsende Zahl von alten PCs dort draußen, die in den nächsten 18 Monaten ersetzt werden müssen. Die erste Welle davon sollte im vierten Quartal auftauchen", betont Seabrook. Er erwartet deshalb einen Anstieg von verkauften Austauschgeräten im Laufe des kommenden Jahres.

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