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27 Millionen Europäer werden 2005 Breitband-Anschlüsse haben

Forrester-Studie sagt Shakeout bei ISPs voraus. Während 199 nur 0,2 Prozent der europäischen Haushalte über einen Breitband-Anschluss verfügten, sollen nach einer Studie des Markforschungs-Unternehmens Forrester im Jahre 2005 bereits 18 Prozent oder 27 Millionen Haushalte an Daten-Breitbandnetze angeschlossen sein. Die Studie beleuchtet neben dem Marktwachstum auch die Auswirkungen, die sich dadurch für unabhängige ISPs ergeben.
/ Andreas Donath
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Zur Zeit seien Breitbandanschlüsse in vielen Gegenden noch nicht erhältlich, unattraktiv teuer oder schlichtweg uninteressant für die Masse der Benutzer. Doch das wird sich nach Ansicht von Forrester bald ändern, wenn der Wettbewerb unter den Anbietern ausbricht und die Preise sinken und die Abdeckung wächst.

Forrester erwartet in den nächsten eineinhalb Jahren massive Preissenkungen in 10 von 17 europäischen Ländern. Doch nicht der Preis allein, sondern vor allem Angebote für Breitbandanschlüsse werden ab 2003 den Wachstumsmotor für die Technologie anwerfen.

Schlechte Nachrichten hat Forrester für die Anbieter, die massiven Marktselektionsprozessen ausgesetzt werden, da große Investitionen in Infrastruktur und Marketing notwendig sind, die nicht jedes Unternehmen gleichermaßen finanzieren kann.

In den skandinavischen Ländern erwarten die Auguren für das Jahr 2005 eine Haushalts-Penetrationsrate von 36 bis 40 Prozent, in Deutschland würde im gleichen Jahr eine Pentetrationsrate von 25 Prozent erreicht werden, während in Großbritannien 20 Prozent möglich seien. Gute Nachrichten auch für die niederländischen Kabelanbieter: 28 Prozent bedeuten den zweiten Platz in Europa nach Skandinavien.

Forrester erwartet, dass Kabelmodems und Kupferkabel-basierte Systeme wie ADSL einen Marktanteil von zusammen 80 Prozent in Europas Breitbandanschlüssen erreichen, wobei ADSL mit 53 Prozent führend sein wird.

Für die Studie "European Broadband Takes Off" wurden Vorstände von 59 Firmen in 17 Ländern befragt.


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