tecChannel.de: Schnellste PC-Prozessoren weiterhin von AMD

Intel liegt allerdings bei Speicherbenchmarks vorne

Nachdem Intel ab sofort den Pentium III mit 1,13 GHz zu einem Listenpreis von 990 US-Dollar ausliefert, hat Intel in Sachen Taktfrequenz wieder die Nase vorn. Nach einem Bericht des tecChannel.de kann allerdings bei dem wohl wichtigsten Vergleichsansatz, der Systemleistung unter Windows 98 mit Standardanwendungen, der Pentium III 1133 schon den aktuellen Athlon Thunderbird 1000 nicht überholen.

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Der neue AMD Thunderbird mit 1100 MHz, der am 28. August auf den Markt kommt, soll diesen Vorsprung weiter ausbauen. Erste Tests des AMD-Prozessors mit 1100 MHz hätten dies im tecChannel-Labor bereits bestätigt. Allerdings könne Intel bei Speicherbenchmarks die schnellste Plattform vorweisen: Mit Rambus-Speicher (RDRAM) ist der Pentium III unter Windows NT nicht zu schlagen.

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Hier könne schon der Pentium III 800 mit RDRAM am Athlon Thunderbird 1000 vorbeiziehen. Der Thunderbird 1100 dürfte diesen Fortschritt jedoch leicht relativieren. Kommt bei den Intel-Prozessoren anstatt des Rambus-Speichers dagegen eine Testplattform mit PC133-SDRAM zum Einsatz, soll der Athlon bei gleicher Taktfrequenz vorne liegen. Ingesamt geht der Titel des schnellsten PC-Prozessors daher weiterhin an AMD, so die tecChannel.de-Redaktion.

Der Vorsprung des Pentium III bei einigen Testkriterien hat einen hohen Preis: Rund 1.200 Mark sind derzeit für ein 128 Megabyte großes RDRAM-Modul zu zahlen. Der Athlon kommt dagegen noch mit PC100-SDRAM aus, das bei gleicher Kapazität für rund 350 Mark zu haben ist. Für den Athlon Thunderbird sollte es dagegen PC133-SDRAM für 360 Mark je 128-MByte-Modul sein.

Der neue Pentium III mit 1,13 GHz gibt nicht mehr Wärme ab als sein Vorgänger mit 1,0 Gigahertz. Dennoch sind laut tecChannel.de enorme Kühlmaßnahmen erforderlich: Das von Intel zur Verfügung gestellte Testmuster war mit einem 376 Gramm schweren Kühler aus massivem Kupfer ausgestattet.

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