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Apple reicht Klage gegen mitteilsame Mitarbeiter ein

Unbekannte Schuldige verteilten geheime Produktinformationen im Internet. Bereits Monate vor der offiziellen Ankündigung der neuen Macintosh-Computer machten sich auf einigen US-Websites Gerüchte breit und erreichten ihren Höhepunkt wenige Tage vor Steve Jobs Keynote auf der Macworld Expo am 17. Juli 2000: Die veröffentlichten Produktnamen, technischen Details oder Bilder waren offenbar so dicht an der Wahrheit, dass Apple sich genötigt sah einzuschreiten und die Betreiber besagter Websites dazu zu bewegen, ihre Berichte wieder aus dem Netz zu nehmen. Nun versucht Apple die undichte Stelle in den eigenen Reihen zu finden und reichte gestern Klage gegen unbekannt ein.
/ Christian Klaß
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Die Klage richtet sich gegen ein noch unbekanntes Individuum oder eine Gruppe von Individuen und soll erreichen, dass diese in Zukunft durch einen gerichtlichen Unterlassungsbefehl daran gehindert werden, weiter Handelsgeheimnisse im Internet zu verbreiten. Für den oder die Beklagten dürfte die Angelegenheit recht teuer werden, denn in der dazu veröffentlichten gestrigen Pressemitteilung spricht Apple außerdem von einer zu zahlenden Entschädigung in ungenannter Höhe.

Kommentar:
Apple CEO Steve Jobs scheint es in diesen Tagen nicht leicht zu haben: Erst tauchen Berichte über noch nicht angekündigte Produkte auf und dann fällt ihm auch noch ATI mit einer vorzeitigen, wenn auch diffusen Ankündigung von Mac-Modellen in den Rücken. Das Resultat: Jobs strich die Ankündigung der Radeon-Grafikkarte für den Mac rigoros aus der Keynote...


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