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Caldera Systems übernimmt Teile von SCO

"Open Internet Platform" als Mix aus Unix und Linux geplant. Der Linux-Distributor Caldera Systems übernimmt die SCO Server Software Division sowie die Professional Services Division von Santa Cruz Operation (SCO). Die Professional Services Division soll als eigenständige Business Unit von Caldera arbeiten und Dienstleistungen im Bereich E-Business Infrastruktur anbieten.
/ Jens Ihlenfeld
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In einem neuen Unternehmen namens "Open Internet Platform" (OIP) sollen die Linux- und UNIX-Server-Lösungen zusammengefasst werden. OIP soll so professionellen Kunden und Entwicklern eine einheitliche skalierbare Plattform bieten, die sowohl auf Kleinstrechnern als auch leistungsfähigen Servern eingesetzt werden kann. So soll die Plattform die robuste Skalierbarkeit von Unix mit dem Preisvorteilen von Linux paaren.

Dazu wird Caldera Systems eine neue Holding namens Caldera Inc. gründen, die Assets der SCO Server Software Division und der SCO Professional Services Division, einschließlich der Mitarbeiter und Produkte, übernimmt. Caldera wird dann die exklusiven Distributionsrechte für die SCO-OpenServer-Produktlinie erhalten und den Support übernehmen.

Im Gegenzug erhält SCO 28 Prozent an Caldera Inc. und sieben Millionen US-Dollar in bar. Zudem wird die Canopy Group, einer der Großaktionäre von Calderea Systems, SCO einen Kredit in Höhe von 18 Millionen US-Dollar gewähren. SCO behält seine Tarantella Division, die Einnahmen aus dem SCO OpenServer und einige Rechte.


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