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Fritz!Card jetzt auch mit CAPI 2.0 unter Linux einsetzbar

AVM baut mit CAPI4Linux seine Linux-Aktivitäten aus. Der ISDN-Spezialist AVM stellt ab sofort alle Treiber und Komponenten seines CAPI4Linux-Modells zum kostenlosen Download bereit. Linux-Anwendungen, die für die neue CAPI2.0-Schnittstelle entwickelt werden, können so auf das ISDN-Netz zugreifen.
/ Andreas Donath
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Mit den nach Herstellerangaben vollständig CAPI 2.0 kompatiblen Treibern für die internen AVM Fritz!Cards können die ISDN PC-Controller jetzt auch unter Linux einfach installiert und konfiguriert werden.

Die entsprechenden Anwendungen wie Internet Access und FaxG3-Applikationen wurden ebenfalls für Linux optimiert.

Der CAPI 2.0-Treiber übernimmt beispielsweise die komplette Signalisierung im ISDN-D-Kanal oder die Aufbereitung von beispielsweise analogen Daten für FaxG3 in den B-Kanälen.

Für CAPI 2.0 entwickelte Anwendungen sind unabhängig von der verwendeten Hardware und können nahezu beliebig herstellerübergreifend eingesetzt werden. Mit dem CAPI-2.0- Interface für Hylafax wird eine der populären Faxanwendungen auf der Linux-Plattform unterstützt.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das ebenfalls in CAPI4Linux enthaltene CAPI 2.0 Software Development Kit. Damit ist die Linux-Entwicklergemeinde in der Lage, kompatible CAPI-2.0-Anwendungen, beispielsweise für Datentransfer, FaxG3 oder Voice zu entwickeln. Das SDK enthält eine entsprechende Dokumentation und Democodes in C für verschiedene beispielhafte CAPI-2.0-Anwendungen. Der im Lieferumfang enthaltene Quellcode (GNU-Lizenzmodell) ermöglicht eine Integration in die verschiedenen Linux-Distributionen.


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