Stephen Kings Buchexperiment erfolgreich
King hatte angekündigt, weitere Kapitel des bisher noch unvollendeten Romans nur dann ins Netz zu stellen, wenn zumindest 75 Prozent der Downloads bezahlt würden. Anstatt auf einen Kopierschutz zu setzen, appellierte King an die Ehrlichkeit der Leser und wertete die Veröffentlichung als Versuch, um die Moral der User zu testen.
Kommentar:
Sicherlich ist es erfreulich, dass sich mehr als 100.000 Leser bereit erklärt haben, den mit 1 Dollar wirklich nicht zu hoch angesetzten Preis für das erste Kapitel der neuesten King-Veröffentlichung zu bezahlen. Das Ergebnis nun allerdings als Durchbruch neuer Vermarktungsstrategien zu werten, wäre mit Sicherheit falsch, denn King profitiert von seinem bekannten Namen und unzähligen Fans, denen an der Fortführung der Geschichte liegt. Unbekanntere Autoren dürften mit ähnlichen Konzepten mit Sicherheit weniger Erfolg haben.