UMTS-Auktion gestartet

Auftakt zur dritten Mobilfunkgeneration

Seit 10 Uhr werden von der Regulierungsbehörder für Post und Telekommunikation Frequenzpakete für die dritte Mobilfunkgeneration, UMTS, versteigert. Die Schätzungen, über welche Einnahmen sich Finanzminister Hans Eichel hier freuen darf, driften weit auseinander. Wurde anfangs noch mit bis zu 120 Milliarden DM gerechnet, gehen vorsichtige Schätzungen mittlerweile von 20 Milliarden aus.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Versteigerung kann dabei live im Internt verfolgt werden, die RegTP bietet dazu unter umts.regtp.de eine spezielle Website an, die aber offenbar dem Ansturm kaum gewachsen ist.

Versteigert werden zwölf Frequenzpakete mit je 5 MHz. Dabei muss ein Bieter mindestens zwei Pakete ersteigern, um erfolgreich zu sein, kann aber maxmimal drei ersteigern. Entsprechend kann die Zahl der letztendlich verteilten Lizenzen zwischen vier und sechs liegen.

Zu den Bewerbern um eine UMTS-Lizenz in Deutschland gehören

  • T-Mobil, die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, die zwar in Spanien leer ausging, aber in Großbritannien über One2One eine Lizenz ersteigern konnte. Auch in den Niederlanden war die Telekom zusammen mit dem Mobiltelefonbetreiber Ben unter dem Namen 3 G Blue erfolgreich.
  • Mannesmann Mobilfunk, die als Ableger des Mobilfunkkonzerns Vodafone AirTouch auftreten. Vodafone konnte sich in Spanien, Großbritannien und den Niederlanden durchsetzen.
  • E-Plus/Hutchison, die in diesem Konsortium gleich drei Konzerne verkörpern. E-Plus als Tochter der Niederländischen der KPN tritt gemeinsam mit Hutchison und dem japanischen Mobilfunkriese NTT DoCoMo im Rücken an.
  • Viag Interkom, bei der neben dem Energiekonzern E.ON, hervorgegangen aus Viag und VEBA, auch die British Telecom (BT) im Boot sitzt.
  • MobilCom, die mit der Fance Telecom im Rücken auftreten. In Großbritannien ist die France Telecom durch Orange vertreten, die dort eine UMTS-Lizenz ersteigern konnte.
  • Debitel, die sich als Tochter der Swisscom bisher als größter netzunabhängiger deutscher Mobilfunkbetreiber versteht, will trotz der gescheiterten Allianz mit MobilCom und MCI WorldCom nun ein eigenes Netz aufbauen.
  • G3, ein Konsortium aus der spanischen Telefonica und der finnischen Sonera. Ursprünglich war hier auch Orange beteiligt, die aber durch die Übernahme durch die France Telecom aussteigen mussten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /